Friedhof im Licht

Ein Tag im Novemberregen, trübe, die Wolken dicht überm Neckartal, es drückt auf die Seele. Türen bleiben zu. Auch der Friedhof, ein Trauerspiel. Aber plötzlich, die Wolken lichten sich, die Sonne wirft Strahlen, Farben explodieren, Blätter glänzen in Gold, Licht über den Gräbern, ich atme auf, jetzt will ich raus - Zeichen der Auferstehung - überall. 

Herzlich Willkommen auf unseren Seiten!

"ecclesia semper reformanda"
Wir bauen gerade unseren Internetauftritt um. 

Unseren aktuellen Gemeindebrief finden Sie zum Beispiel jetzt unter dem Reiter "Service", Kitas, BGS oder Weltlädle unter "Einrichtungen"- Sollten sich manche Seiten bei Ihnen auf Anhieb nicht öffnen lassen - keine Sorge.  Löschen Sie einfach mal den "Verlauf" oder die "Chronik" ihres Browsers.
Auf den folgenden Seiten finden Sie alle wesentlichen und aktuellen Infos über uns.
Sehen Sie sich um, kommen Sie auch mal vorbei und gestalten Sie mit! Sie sind eingeladen!

Ihr Joachim Wolfer, Pfarrer

„Ich bin und will keines Meister sein“. Unser Reformationsjubiläum

Das Reformationsjubiläum ist zu Ende gegangen. Was haben wir mitgenommen und behalten? Ich kann das nur für mich persönlich formulieren, denn ich weiß, manchen waren die Veranstaltungen zuletzt über den Kopf gewachsen. Und alles, was wir da gefeiert und bedacht haben, muss sich ja auch messen lassen an Luther selbst, der keine neue Kirche gründen wollte, auch keine „lutherische“, sondern dabei helfen wollte, die Christenheit zu ihrem Ursprung zurück zu führen. Wiederholt flehte er seine Anhänger an, „man solle über meinen Namen schweigen und sich nicht lutherisch, sondern Christen heißen. Was ist Luther? Ist doch die Lehre nicht mein ... Wie käme denn ich armer stinkender Madensack dazu, dass man die Kinder Christi mit meinem heillosen Namen nennen sollte? ... Ich bin und will keines Meister sein. Ich habe mit der Gemeinde die einzige Lehre Christi gemeinsam, der allein unser Meister ist.“
Haben wir also in diesem Jahr Christus gefeiert und bedacht? Durchaus ja. Bei unseren beiden einblicke-ausblicke Gottesdiensten mit Professor Zimmer und Kirchenrätin Kohler-Weiß standen Gottes Versprechen an uns und seine befreiende Kraft im Mittelpunkt.
Mit dem Podium „frei, zu helfen“ haben wir an diesem Versprechen und an der Freiheit eines Christenmenschen angeknüpft und konkret ehrenamtliche und hauptamtliche MitarbeiterInnen erzählen lassen, wie sie in ihrer Freiheit anderen Menschen um ihrer selbst willen helfen:
Obdachlosen, Flüchtlingen, Kranken, Alten, Kindern und vielen mehr.
Die Podiumsdiskussion wurde musikalisch umrahmt  von EcclesiJazz
In unserem Familiengottesdienst als Auftakt zur Kinderbibelwoche haben die Kinder und Jugendlichen mit ihrem Theaterspiel alle Besucher begeistert und wir haben erlebt, dass sich Christen nicht einfach bange machen lassen, von niemandem, weil sie sich
gewiss sind, dass sie von Gott vollkommen geliebt sind.

Nein, wir haben in diesem Jahr keinen „Madensack“ zum Heiligen verklärt. Wir haben uns stattdessen auch bewusst gemacht, dass sich Luther selbst an unseren jüdischen Schwestern und Brüdern versündigt hat und dass er sich gewiss nicht zum Heiligen
eignet. Ja, wir haben die Schande gespürt, dass auch in seinem Namen Kriege unter Christen geführt wurden, dass Menschen in Konfessionen gesperrt waren und manchmal immer noch sind, und wir leiden darunter, dass unser christlicher Glaube dadurch grundsätzlich in Frage gestellt worden ist und immer noch wird. Wir bleiben aber froh, dass Luther uns daran erinnert hat, dass jeder Getaufte einen unmittelbaren Zugang zu Gott hat und der lebende und barmherzige Gott zu jedem Menschen. Das wollen wir weiter leben und uns in der Gemeinschaft der Gemeinde trösten und stärken lassen.
Wir wollen uns frei für die Menschen engagieren, weil wir gewiss sind, dass unser Schöpfer alle Menschen zu seinem Ebenbild geschaffen hat. So lassen wir mit Bruder Martin „allein Christus“ unseren Meister sein.

Ihr Joachim Wolfer


Konzert und Festgottesdienst

Ein gelungener Auftakt zur Reformationswoche im Kirchendistrikt war das Konzert des Kreuzchores – Jesu, meine Freude! Hierbei vermochten die wenigen ausgewählten Kirchenlieder, in jeweils zeitgemäßer Interpretation, die wesentlichen Botschaften zur Reformation zu transportieren. Dank der Ausführungen von Kantorin Manuela Nägele konnten die Besucher des Konzertes den Aufbau der Stücke wunderbar nachvollziehen.

Ein weiterer Höhepunkt der Feierlichkeiten zur Reformationswoche war der Festgottesdienst des Distrikts in der sehr gut gefüllten Kreuzkirche. Die Predigt von Pfarrerin Renate Kleinmann zur Freiheit eines Christenmenschen, im Wechsel mit dem Kreuzchor und Solisten in einer Bachkantate, fand damit in einem Rahmen statt, der dem 
würdigen Anlass mehr als gerecht wurde.

Judith Fuchs

28.10.17 Ein gelungener Auftakt zur Reformationswoche im Kirchendistrikt – Jesu, meine Freude!

Das Konzert des Kreuzchores in der Kreuzkirche Hedelfingen am Freitagabend war der Einstieg in die Reformationswoche im Kirchendistrikt. Ein sparsam sortiertes Konzert, bei dem die wenigen ausgewählten Kirchenlieder, in jeweils zeitgemäßer Interpretation die wesentlichen Botschaften zur Reformation...

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26.10.17 2000 Euro für al omri

Es war ein Wiedersehen mit Oliver Berthold, der in Wangen aufgewachsen ist, Palästina während seines Zivildiensts in Jerusalem kennenlernte und der jetzt mit Familie in Berlin lebt und dort als Kinderarzt tätig ist.

Seit vielen Jahren unterstützen das Weltlädle und die Evangelische Kirchengemeinde...

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Chorwochenende 2017

Ein anstrengendes, aber auch sehr produktives Chorwochenende im Tagungszentrum Bernhäuser Forst liegt hinter uns.

 

Spannend zu erleben, wie aus kurzen geübten Teilstücken nach und nach ein Werk voller Klangfülle und Harmonie entsteht und allen Teilnehmern das gute Gefühl vermittelt, für die...

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  • Meldungen aus der Landeskirche

  • Aufruf zu mehr Anteilnahme

    Was bedeutet es, fliehen zu müssen? Der chinesische Künstler und Regisseur Ai Weiwei bringt in seinem Film „Human Flow" den Zuschauern Einzelschicksale von Flüchtlingen näher. „Die Bilder der Menschen auf der Flucht gehen unter die Haut", sagt Diakoniechef Oberkirchenrat Dieter Kaufmann. Diakonie und Kirche setzen sich weiterhin für Flüchtlinge ein.

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  • Bildung ist mehr als Schule

    Dr. Joachim Bayer wird neuer Schuldekan in den Kirchenbezirken Reutlingen und Bad Urach-Münsingen. Der 46-jährige Theologe sagt: "Bildung ist mehr als Schule". Er folgt auf Ulrich Ruck, der bereits im April zum Evangelischen Oberkirchenrat nach Stuttgart wechselte.

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  • Boller Bußtag der Künste

    „Der starke Konsument“ heißt eine Ausstellung, die am 22. November um 16 Uhr an der Evangelischen Akademie in Bad Boll eröffnet wird. Anlass ist der Boller Bußtag der Künste, den die Akademie bereits zum 19. Mal in Kooperation mit dem Verein für Kirche und Kunst e.V. durchführt. Gezeigt werden Zeichnungen, Collagen und Installationen der Künstlerin Stephanie Senge.

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