Aus dem Kirchengemeinderat

Termine der Kirchengemeinderatssitzungen 2017

Die Sitzungen beginnen um 19.30 Uhr und finden im Gemeindehaus statt.

Die nächste Sitzung des Kirchengemeinderats ist am Donnerstag, den 22. Juni 2017, im Sitzungszimmer des Gemeindehauses.

 

Die Termine 2017 im Überblick:

19. Januar 

16. Februar 

16. März 

27. April

18. Mai

22. Juni

20. Juli

21. September

19. Oktober

23. November

14. Dezember

Tagesordnung der Kirchengemeinderatssitzung

Hier können Sie sich die Tagesordnungspunkte der öffentlichen Sitzung des Kirchengemeinderats ansehen. Die Sitzung ist immer donnerstags - die Tagesordnung wird am Montag davor hier als PDF eingestellt.

Gerne können Sie als Gast an dem öffentlichen Teil der Sitzung teilnehmen.

Die weiteren Sitzungstermine siehe oben, Informationen zu den Mitgliedern des Kirchengemeinderats finden Sie auf dieser Seite.


 

Tagesordnung (Öffentlicher Teil):

Sitzung am 20.07.2017

Sitzung am 22.06.2017

Sitzung am 18.05.2017

Sitzung am 27.04.2017

Sitzung am 16.03.2017

Sitzung am 16.02.2017

Sitzung am 19.01.2017

Sitzung am 15.12.2016

Sitzung am 17.11.2016

Sitzung am 20.10.2016

Sitzung am 22.09.2016

Sitzung am 21.07.2016

Sitzung am 16.06.2016

Sitzung am 12.05.2016

Sitzung am 21.04.2016

Sitzung am 17.03.2016

Sitzung am 25.02.2016

Sitzung am 21.01.2016

Sitzung am 17.12.2015

Sitzung am 19.11.2015

Sitzung am 15.10.2015

Sitzung am 24.09.2015

Mitteilungen aus den letzten Sitzungen

Mai-Bericht

Der Kirchengemeinderat trifft sich jedes Jahr einmal außerhalb der regelmäßigen Sitzungen zu einem Tag der Besinnung, zum Diskutieren und um neue Anregungen zu erhalten. Dieses Mal stand unter anderem der Reformator Johannes Brenz im Mittelpunkt. Dazu haben sich die Teilnehmer an der Wirkungsstätte von Brenz in Schwäbisch Hall getroffen. Eine hochinteressante Stadtführung von dessen Ehefrau Margarethe – stilecht historisch gewandet und auch aus deren Sicht beschrieben – bot einen sehr guten Einstieg in das Thema. Nach einer Führung durch die Haller Michaelskirche wurde über die von Martin Luthers verfasste Schrift von der Freiheit eines Christenmenschen diskutiert (Fotos siehe Rückseite Juni-Michel).

Der Gemeindegartenausschuss informierte über den guten Erfolg der Filmnacht – mit Paella und viel Popcorn – in dessen Mittelpunkt der Film „Martin Luther“ stand.

Der Bauausschuss informierte über den aktuellen Stand der Ausbaumaßnahme im Kindergarten. Bekanntlich soll der Kindergarten um einen Raum für die Erzieherinnen erweitert werden, der dann auch für Elterngespräche genutzt werden kann. Die Planungen sind soweit abgeschlossen und das Baugesuch ist eingereicht.

Selina Häberlein

April-Bericht

Der Kirchengemeinderat hat die Projekte für den Kirchentaler 2017 festgelegt. An dieser Stelle sagen wir allen DANKE, die sich im letzten Jahr daran beteiligt haben.

Ein weiterer großer Tagesordnungspunkt war das geplante Projekt zur "Pflege Kultur Demenz im Quartier", das von unserer Begegnungsstätte ausgearbeitet wurde. In den nächsten 2 Jahren sollen mehrere Veranstaltungen geplant und durchgeführt werden. Ziel ist es, die drei Themen Pflege, Kultur und Demenz mit Leben zu füllen, so dass davon betroffene Menschen einen schnellen und umfassenden Zugang zu Hilfen und Angeboten haben. Das Projekt wird teilweise vom Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg wissenschaftlich begleitet und gefördert.
Der Kirchengemeinderat hat der Durchführung des Projekts als Aufgabe der Begegnungsstätte zugestimmt.


Michael Mischke

Bericht aus der März-Sitzung

In der Märzsitzung des Kirchengemeinderates stellte sich Herr Vinh Phat Huynh vom buddhistischen Verein Lotus e.V. vor und erläuterte den Ablauf der Mandala-Erstellung im Gemeindehaus.
Einen großen Platz nahm die Optimierung der Leuchtmittel in der Bistroküche vor dem Seminarraum ein. Nach längerer, zum Teil kontroverser Diskussion, wurde der vorgestellten Beleuchtungsoptimierung mit einer Mehrheit zugestimmt.
Ebenfalls wurden die neuesten Zahlen über die Entwicklung der Gemeindeglieder, Taufen, Bestattungen, Trauungen, Konfirmanden, Ein- und Austritte vorgestellt und diskutiert. Hierbei wurde klar, dass die Anzahl der evangelischen Gemeindeglieder kontinuierlich sinkt. Zum Ende des Jahres 2016 waren es in Wangen noch 1877 Gemeindeglieder (2015: 1901 Gemeindeglieder).


Kurt Hoffmann

Bericht aus der Februar-Sitzung

Zwei große Themen bestimmten die letzte Sitzung.
Das war zum einen der Haushaltsplan 2017 und zum anderen die Neubesetzung der Ausschüsse. Kirchenpfleger Thomas Berner gab eindrücklich zu bedenken, dass vor allem die Personalkosten im Kinderhaus und im Kindergarten im Blick behalten werden müssen, da die Zuschüsse der Stadt Stuttgart die Kosten nicht ausreichend decken. Derzeit ist ein Ausgleich noch möglich, aber auf die Länge der Sicht müssen andere Optionen erwogen werden.
Auch der Betrieb der Begegnungsstätte ist auf Sponsoren und fantasievolle Fundraising-Aktionen angewiesen, um Einnahmen und Ausgaben auf einem einigermaßen ausgeglichenen Niveau zu halten.

Wie Sie im Michel lesen konnten, wurden während der laufenden Amtszeit des Kirchengemeinderats (KGR) vier Mitglieder neu in das Gremium gewählt. Daher war die Besetzung der Ausschüsse ein Tagesordnungspunkt – alle KGR-Mitglieder hatten die Möglichkeit, entweder neue Schwerpunkte zu setzen oder beim einst gewählten zu bleiben.
Erfreulicherweise wurden alle Ausschüsse so besetzt wie es erforderlich ist.


Sonja Ströhle

Bericht aus der Januar-Sitzung

Am 19.1.2017 fand die erste Sitzung des Kirchengemeinderats im neuen Jahr statt. Pfarrerin Angelika Gern hat zusätzlich zu den Aufgaben bei uns in der Gemeinde ab März vorübergehend die Betreuung der Konfirmandenarbeit in der Gemeinde in Uhlbach übernommen. Der KGR wünscht Frau Gern viel Erfolg dabei.

Der Oberkirchenrat hat ein Pilotprojekt zur Einführung von "Churchdesk" in Kirchengemeinden gestartet. Unsere Gemeinde ist angesprochen worden, sich an diesem Pilotprojekt zu beteiligen. Bei „Churchdesk“ handelt es sich um eine Softwarelösung, die die Verwaltung verschiedener EDV Anwendungen in den Kirchengemeinden unterstützen und vereinfachen soll. Herr Mischke hat eine Übersicht über Ansatz, Funktionen, Stärken und Schwächen der Software und des Pilotprojekts vorgestellt. Da etliche Punkte von Seiten des Anbieters noch nicht geklärt sind, hat sich der Kirchengemeinderat gegen die Teilnahme am Pilotprojekt entschieden. Gleichwohl sollen nach Beendigung des Projekts dessen Ergebnisse überprüft
werden.

Bericht aus der Dezember-Sitzung

Wie auch im letzten Jahr stand der Rechnungsabschluss in der Dezembersitzung im Mittelpunkt. In diesem Jahr wurde das Jahr 2015 abgeschlossen und die Gesamtsumme des Ordentlichen Haushalts betrug 1697573,60 €. Herr Berner erklärte sehr eindrucksvoll anhand anschaulicher Materialien und mehrerer Tabellen, wie das Rechnungsergebnis zustande kam. Nach diesem Thema hieß es den Opferplan für das erste Halbjahr 2017 durchzugehen und zu beschließen. Zuletzt einigten wir uns darauf, dass jugendliche KirchentagsfahrerInnen aus unserer Gemeinde mit jeweils 75 € unterstützt werden sollen. 


Ulrike Schwarz

Bericht aus der November-Sitzung

Wiederherstellung des historischen Pfarrbrunnens an der Kirchenmauer

Der Kirchengemeinderat freut sich, dass die Wiederherstellung des historischen Pfarrbrunnens an der Michaelskirche Gestalt gewinnt. Wir werden hier als Kirchengemeinde beschenkt. Das verdanken wir dem Zusammenspiel von Ehrenamtlichen, die sich in einem Brunnenteam zusammengefunden haben und das Projekt mit viel Herzblut voranbringen, und dem wohlwollenden Zusammenspiel des Denkmalamtes und der Stadt Stuttgart.
Dank namhafter Großspender wurde schon ein Großteil der Kosten von rund 40.000 Euro zusammengetragen. Es werden aber noch Spenden benötigt! Zum einen, um das Projekt endgültig zu stemmen und zum anderen, um einen zusätzlichen Fonds einzurichten, der den Betrieb für die kommenden Jahre sichert. Dankenswerterweise wird die Stadt Stuttgart die Wasserkosten übernehmen.
Der Kirchengemeinderat bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern, die es ermöglichen, dass der Pfarrbrunnen wieder an seinen angestammten Platz kommt.
Benötigte Einzelspendenbescheinigungen werden selbstverständlich über die Kirchenpflege ausgestellt. Bitte wenden Sie sich hierzu an Herrn Thomas Berner, Tel. 0711 2201730.
Übrigens: Der Pfarrbrunnen wird von Trinkwasser gespeist. Freuen wir uns also alle an heißen Sommertagen auf einen kühlen Schluck Wasser aus dem Pfarrbrunnen auf dem Weg zur Michaelskirche.

Judith Fuchs

Bericht aus der Oktober-Sitzung

In der öffentlichen Sitzung des Kirchengemeinderates im Oktober stand unsere
Jahresplanung 2017 im Zentrum. Das Jahr 2017 wird ganz unter dem Zeichen des Luther-Jubiläums „...da ist Freiheit. 500 Jahre Reformation“ stehen. Verschiedene Veranstaltungen und Gottesdienste sind dazu schon in Planung. Ein ökumenischer Gottesdienst Ende Januar 2017, ein Familiengottesdienst in der abschließenden Festwoche und ein großer Festgottesdienst am Reformationstag gemeinsam mit den Gemeinden Hedelfingen und Rohracker in der Kreuzkirche unter Beteiligung des Kreuzchores. Auch der Abendgottesdienst einblicke-ausblicke wird am 2. April unter dem Thema „Luthers reformatorische Entdeckung für moderne Menschen
neu entdeckt“ stehen und hat dazu als Gast Professor Siegfried Zimmer gewinnen können.

Weitere Veranstaltungen zum Lutherjahr sind ein Freiluftkino mit dem aktuellsten Lutherfilm im Gemeindegarten am 12. Mai 2017. Außerdem ist ein Podiumsgespräch zum Thema „Dienstbare Gemeinde“ angedacht.
Nach dem gelungenen Kirchentag in Stuttgart sind wir 2017 vom 24.-28. Mai zum Kirchentag nach Berlin mit Abschlussgottesdienst in der Lutherstadt Wittenberg eingeladen. Auf alle Fälle steht schon fest, dass die Jugend eine gemeinsame Kirchentagsfahrt unternimmt, zu der dann auch die am 21. Mai 2017 frisch Konfirmierten eingeladen werden. 2017 ist schon jetzt vollgepackt mit spannenden Terminen.


Pfarrer Joachim Wolfer

Bericht aus der September-Sitzung

Die erste Sitzung am 22. September 2016 nach der kleinen Sommerpause hatte viele verschiedene Themen auf der Tagesordnung. Wir freuen uns, dass wir jetzt im Gespräch mit der Stadt Stuttgart und dem Friedhofsamt alle Auflagen erfüllen, dass bei Bestattungsfeiern in der Michaelskirche eine gewünschte Aufbahrung des Sarges in der Kirche nun ganz von den städtischen Bediensteten mit ihrem Sargwagen übernommen wird. Die Zeit der Zwischenlösung ist vorbei. Wir haben damit einen großen Schritt in unserer Bestattungskultur getan. Dass wir auf diesem Wege nun auch einen ständigen barrierefreien Zugang zur Michaelskirche bieten können, freut uns ebenfalls.

In einem weiteren Punkt ging es um die neue Eingruppierung unserer Kirchenpflegerstelle. Die Aufgaben der Verwaltung werden immer anspruchsvoller. Das soll sich nun auch in einer Höhergruppierung widerspiegeln. Der Antrag beim Oberkirchenrat ist gestellt.

Der Neubau Ulmer Straße 349 geht seinem Abschluss zu und auch wir sind als Käufer und Eigentümer der Gewerbeeinheit im Erdgeschoss daran beteiligt. Nun wird unser Haus Riehle Team mit der Firma Zoco die Übernahme der Räume vornehmen. Auch da hoffen wir, bald einen Knopf dran machen zu können. Beim
Wiedereinrichten unseres Platzes im Gemeindezentrum werden wir die Pflastersteine bis vor zur Ulmer Straße verlegen lassen. Wir erwarten dadurch, dass der schöne Platz noch mehr in seiner Einheit wahrgenommen wird und sich Passanten gerne eingeladen fühlen. Damit dieses Idyll untern den Kastanienbäumen für Erwachsene und Kinder erholsam bleibt, werden wir den Platz in Zukunft für Kraftfahrzeuge geschlossen halten. Der Bauausschuss hat unterdessen den Auftrag bekommen, die Möglichkeit neuer Parkplätze nördlich des Gemeindehauses zu prüfen.
Weitere Punkte waren die konkrete Vorbereitung des Mitarbeiterabends zur Wertschätzung unserer haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen und ein neues
Yogaangebot des Freundeskreis Flüchtlinge für Kinder und Erwachsene, für das
wir mit einstimmigem Beschluss unseren großen Saal zur Verfügung stellen.

In seiner nichtöffentlichen Sitzung hat der Kirchengemeinderat zwei neue Mitglieder in sein Gremium nachgewählt.

Herzlich willkommen als neue Mitglieder im Kirchengemeinderat
Wir freuen uns, dass Selina Häberlein und Daniel Schmid der Wahl zum Kirchengemeinderat zugestimmt haben. Sie werden im Gottesdienst am Reformationsfest in ihr Amt eingeführt und werden sich im nächsten Michel vorstellen.

Joachim Wolfer

Bericht aus der Juli-Sitzung

Am 21. Juli traf sich der Kirchengemeinderat zu seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause. Das zentrale Thema war dieses Mal unser Weltladen hier in Wangen. Hierzu durfte der KGR den Vorstand des Weltladens in seiner Sitzung begrüßen.
Frau Zagni stellte die aktuellen Zahlen des Weltladens vor. Die Jahresbilanz 2015 war ausgeglichen. Die Unterstützung durch die Kirchengemeinde belief sich auf 
€ 2.400. Im Jahr 2015 wurden Projekte von der uns bestens bekannten Organisation Al Omri unterstützt, sowie eine Spende für die Erdbebenopfer in Nepal gegeben. Es wurde an die Gründung des Weltladens unter Federführung von Sybille Junginger erinnert und die politische Bedeutung, die diese Einrichtung früher, aber gewiss auch heute noch hat.

Der Weltladen möchte nicht nur einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit in dieser Welt leisten, sondern auch mit Spenden gutes Tun. Ziel bei den Spenden ist stets die Hilfe zur Selbsthilfe. Aber um gute Werke zu tun, benötigt man Geld. Dieses Geld wird durch den Verkauf von fair gehandelten Produkten erwirtschaftet. Und je mehr Wangener im Laden vorbeischauen und etwas kaufen, umso besser kann man helfen. Aber auch durch Mitgliedsbeiträge werden Einnahmen erzielt. Der Verein Welt Laden freut sich über jedes neue Mitglied. Und der Beitrag ist gar nicht mal so teuer. Eine Tasse Kaffee im Cafe oder eine Halbe im Biergarten sind teurer als der Monatsbeitrag.

Der KGR unterstützt die Arbeit des Weltladens und spricht seine Hochachtung für dessen Arbeit aus.


Roland Siedlecki

Bericht aus der Juni-Sitzung

Das ist erfreulich: Das Jubiläum der Begegnungsstätte letztes Jahr hat einen Überschuss von 4.400 € gebracht. Dieser Betrag soll der Begegnungsstätte zugutekommen und für zukünftige Anschaffungen verwendet werden.

Die Räume für unsere Erzieherinnen im Kindergarten sind sehr beschränkt. Um die Situation zu verbessern, ist der Anbau eines Besprechung- und Sozialraumes für die Erzieherinnen geplant. Die Vorplanung ist abgeschlossen und die entsprechenden Mittel für den Anbau bei der Stadt Stuttgart sind beantragt.

Und auch für unsere Kleinsten wird es was Neues geben. Pfarrerin Gern möchte mit Unterstützung von Eltern und Erzieherinnen dieses Jahr zwei Krabbelgottesdienste (Mini-Kirche) durchführen. Die Vorbereitungen laufen. Als Termine sind der 25.9.2016 und 27.11.2016 geplant, jeweils Sonntagnachmittag.


Roland Siedlecki

Bericht aus der Mai-Sitzung

Zur Mai-Sitzung war der Bauausschuss eingeladen. Ganz aktuell beschäftigt sich der Bauausschuss mit dem Abschluss der Bauarbeiten am Haus Riehle, der auch uns im Bezug auf den Innenplatz betrifft. Gemeinsam haben wir beschlossen, den Innenplatz im Gemeindezentrum bis zum Gehweg Ulmer Straße zu pflastern. Damit soll der Platz optisch vereinheitlicht und schon vom Gehweg aus einladend werden. Trotzdem soll eine Kurzparkmöglichkeit an der Einfahrt bestehen bleiben. Der Innenplatz soll aber zukünftig autofrei sein. Beim Standort der Müllbehälter müssen wir aktuell mit einem Kompromiss leben. Auch nach Gesprächen mit dem Abfall- amt der Stadt Stuttgart ist es nicht möglich, die Müllbehälter anders als im Innenhof des Gemeindezentrums zu lagern. Der Konflikt Praktikabilität gegen Ästhetik wur- de zugunsten der Praktikabilität entschieden. Damit sie optisch trotzdem nicht zu sehr stören, werden sie eingekleidet. Der KGR will aber langfristig nach einer anderen Lösung Ausschau halten.
Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft unsere gute Konfirmandenarbeit. Pfarrerin Gern, die ja jetzt sogar mit 50 % in der Kirchengemeinde Dienst tut, hat dem Kirchengemeinderat das landeskirchliche Projekt Konfi 3 vorgestellt. Konfi 3 ist eine interessante Ergänzung zur bekannten Konfirmandenzeit während der 8ten Klasse. Konfi 3 heißt Konfirmandenunterricht während der 3ten Klasse zuhause in kleinen Gruppen mit „Tischeltern“ für eine Zeit von etwa einem halben Jahr. Es ginge um die Themen Taufe, Kirchenjahr und Abendmahl. Jedes Thema würde in einem Sonntagsgottesdienst zum Abschluss gebracht, im Frühjahr dann mit einem ge- meinsamen Abendmahl mit Traubensaft. Der KGR findet vor allem die Einbindung der Eltern und die Impulse für unsere Gottesdienste interessant und hat beschlossen, dass wir in Wangen dieses Projekt durchführen wollen und dann nach Abschluss evaluieren.


Pfarrer Joachim Wolfer

Klausurtage im Klosterkirchberg

Der Kirchengemeinderat hat sich vom 22. bis 24. April 2016 zur Klausur ins Kloster Kirchberg zurückgezogen. Durch drei Impulse von außen wurde der Blick auf die Kirchengemeinde geschärft und regte zum Nachdenken an.

Der erste Impuls ergab sich schon durch die Örtlichkeit „Kloster Kirchberg“ und der Teilnahme an den evangelisch klösterlichen Stundengebeten. Wir erlebten religiöses Leben, das sich ganz der Liturgie und dem Glauben hingibt. Die Tage waren strukturiert durch Gebet und Andacht, durch Singen und Nachdenken. Ganz anders als wir es in unserem Alltag erleben.

Einen weiteren Impuls hat uns der Hospitalhofpfarrer Eberhard Schwarz vermittelt. Er hat sich Wangen und die Gebäude ums Evangelische Gemeindehaus angeschaut und seine Gedanken unter dem Stichwort "Selbstverständnis und Aufgabe einer Kirchengemeinde im städtischen Umfeld" zusammengefasst. Mit seinem Bekenntnis, die Kirche hat ihre Aufgaben im und für den öffentlichen Raum, hat er den Rahmen weit gefasst und zur Diskussion angeregt. Intensiv war die Erkenntnis, dass unser Gemeindezentrum eigentlich gar nicht richtig wahrgenommen wird, wenn man nicht schon jahrelang den Eingang kennt. Der Zugang zu allen Einrichtungen (Begegnungsstätte, Gemeindehaus, Kindertagesstätten) erfolgt über den Innenhof von der Ulmer Straße 347. Von außen sind jedoch keine besonderen Akzente gesetzt, die einladen hineinzugehen und am Gemeindeleben teilzuhaben.

Als dritten Impuls haben wir uns am Abend davor mithilfe von Frau Hermens – Ehrenamtsbeauftrage der Karlshöhe Ludwigsburg – über die Aufgaben einer Ehrenamtsbeauftragten und um die richtige Wahrnehmung der vielen Ehrenamtlichen unserer Kirchengemeinde Gedanken gemacht. Ziel des Kirchengemeinderats ist es, die Ehrenamtsarbeit so gut wie möglich durchzuführen und alle Anstrengungen zu unternehmen, dass dies auch professionell geschieht. Die Aufgaben eines Ehrenamtskoordinators sind sehr vielschichtig und es gibt sogar Kurse, bei denen die Aufgaben und die Erledigung geübt und gelernt werden. Wichtig bleibt dabei aber immer auch, dass die Aufgaben an den Gaben des Beauftragten orientiert ausgewählt und an die persönlichen Voraussetzungen (z.B: Zeit, Fachkompetenz) der Personen angepasst werden. Dies kann natürlich auch eine Gruppe sein, die sich die Aufgaben zu eigen macht und so als zentraler Ansprechpartner fungiert. Schön wäre es, wenn wir eine interessierte Person oder ein Team finden könnten.

Michael Mischke

März-Sitzung

In der März Sitzung des Kirchengemeinderates ging es einmal wieder um die Statistik der Kirchengemeinde. So musste der Kirchengemeinderat zur Kenntnis nehmen, dass die Zahl der Gemeindeglieder auch im vergangenen Jahr deutlich sank. Vermutlich wird sich dieser Trend fortsetzen. Aktuell sind wir nur noch 1900 Gemeindeglieder. Die Zahl der Kirchenaustritte hat sich gegenüber 2014 verdoppelt  (12/25). Bei den Taufen, Bestattungen, Trauungen, Anzahl der Konfirmanden ist es ein
stetiges Auf und Ab.
Nochmals ging es um das Thema Sargaufbewahrung in der Michaelskirche. Nachdem nun das Friedhofsamt den neu gebauten Weg vom Rohracker Törle zur Michaelskirche positiv auf Sicherheit geprüft hat, wurde der Bauausschuss beauftragt, die notwendige Rampe in die Michaelskirche zu realisieren.
Weiterhin wurde der Bauausschuss mit den Planungen für die Hofgestaltung im Zuge des Neubaus Ulmer Straße 349 beauftragt.
Dem Kirchengemeinderat wurden verschiedene neue Logos für die Kirchengemeinde, für das Kinderhaus und für den Kindergarten vorgelegt. Nach kurzer Diskussion entschied man sich für eine Variante, die sich an den Farben anlehnt, welche bereits bei dem Logo der Begegnungsstätte verwendet werden.


Kurt Hoffmann

Februar-Sitzung

Der Kirchenpfleger Thomas Berner legte ausführlich, anschaulich und verständlich den Haushaltsplan 2016 vor – herzlichen Dank dafür. Der Kirchengemeinderat (KGR) hat den Haushaltsplan einstimmig beschlossen.

Am 1.3.2016 hat Frau Heike Ulrich die Stelle als Jugendreferentin angetreten. Ihre Einführung findet im Rahmen des Gemeindefestes am 12. Juni 2016 statt.

Die Evang. Landeskirche bietet Schulungen zum Ehrenamtskoordinator an. Wir haben in der Schulung einen Platz reserviert und suchen eine geeignete Person, die diese Arbeit in der Kirchengemeinde leisten kann und will. Schön wäre, wenn es sich um eine Person außerhalb des aktuellen Mitarbeiterkreises handeln würde.

Außerdem hat der KGR beschlossen, die Mittel für die erforderliche neue Spülmaschine der Begegnungsstätte bereitzustellen. Die Gemeinde wird hierbei durch den Freundeskreis mit einem nennenswerten Betrag unterstützt. Herzlichen Dank
an den Förder- und Freundeskreis.

Nach dem Ausscheiden von Frau Kautter zum 1. März setzten sich die verantwortlichen Träger der Stelle (Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Caritas) und die Bezirksvorsteherin Frau Dietrich zu einer Bestandsaufnahme zusammen. Als Träger wird weiterhin die Caritas fungieren. Derzeit wird ein Nachfolger/eine Nachfolgerin  gesucht (Stellenausschreibung s. März-Michel und website).


Roland Siedlecki

Januar-Sitzung

In den KGR sind Menschen gewählt, die sich zum Teil bereits kannten, aber auch welche, die ganz neu einen Weg in die Gemeinde fanden. Das macht das Gremium bunt und spannend.
Um sich besser kennen zu lernen, gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Samstage, die unter einem Thema standen und wo „gearbeitet“ wurde. Aber die Pausen ließen auch Raum,  sich als Mitmenschen und nicht nur als Mitarbeiter  kennen zu lernen. Schon länger war anvisiert worden, einmal ein Wochenende gemeinsam zu verbringen. Doch oft war es schon zu spät, um für alle einen passenden Termin bzw. dann auch ein entsprechendes Tagungshaus zu finden.
Dieses Jahr hat es nun endlich geklappt und der KGR fährt im April nach Kirchberg bei Sulz am Neckar. Das Thema: „Selbstverständnis und Aufgabe einer Kirchengemeinde im städtischen Umfeld“ wird uns beschäftigen.
Und um auch einen Blick über den Wangener Tellerrand werfen zu können, ist dann im Juni gleich noch eine Fahrt nach Speyer mit den KGRäten/innen des Distrikts (Hedelfingen, Rohracker/Frauenkopf, Wangen) geplant. 2017 steht das Luther-Jubiläum an. Darauf kann Speyer mit seiner Geschichte uns einstimmen. Und evtl. auch Anstoß für gemeinsame Planungen sein.


Sonja Ströhle

 

 

Juli-Sitzung

In unserer Juli-Sitzung hatten wir keinen besonderen Schwerpunkt und keine gela- denen Gäste.

Die einzelnen Tagesordnungspunkte wurden in großer Einstimmigkeit beraten und beschlossen. Gemeinsam nahmen wir im Kirchengemeinderat Abschied von Jugendreferentin Lea Authier, die sich für eine Fortsetzung ihrer Ausbildung entschieden hat und dankten ihr für ihre geleistete Arbeit.
In einem ersten Beratungspunkt schauten wir zurück auf unsere Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des BGS Jubiläums. Es wurde gelobt, wie viele Menschen als Ehrenamtliche mitgewirkt haben und wie viele unterschiedliche Zielgruppen aus Wangen mit den verschiedenen Angeboten erreicht worden sind.

Die Vielseitigkeit des Programms war ein großes Plus. Wir haben aber auch gespürt, dass wir an der Grenze unserer Belastbarkeit ankamen und manche vielleicht auch einmal diese Grenze überschreiten mussten. Immer wieder stellt sich da die Frage, wie wir den Kreis der Ehrenamtlichen noch erweitern können.

Unterm Strich waren wir alle mächtig stolz auf das gemeinsam Geleistete und die Resonanz.
Kein Ruhmesblatt ist die misslungene Verteilung der Jubiläumsschrift. Die Kirchengemeinde will rechtliche Schritte gegen den beauftragten Stuttgarter Verteildienst gehen, den wir anklagen, beim Austragen eine große Anzahl der Jubiläumsschriften veruntreut zu haben. Da steht auch die Reputation unserer Kirchengemeinde gegenüber unseren Sponsoren auf dem Spiel.
Ein weiterer Punkt der Sitzung war die Bestimmung der Spendenprojekte für unseren diesjährigen Kirchentaler.

Wir werden drei Anliegen bewerben:

 

Den Pflasterweg für den Sargtransport aus der Michaelskirche, Kinderspielgeräte im Gemeindegarten und Essensgutscheine für die Begegnungsstätte.


Schon 20.50 Uhr war die Sitzung zu Ende und die Kirchengemeinderäte ließen sich gerne vom Kirchenpfleger zu einem kleinen Umtrunk vor den Sommerferien einladen.


Joachim Wolfer