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Die Würde des Alters schätzen

Begegnungsstättenleiterin Regine Mischke und Pfarrer Joachim Wolfer bedanken sich bei Franz Müntefering mit einem Geschenkkorb.

Franz Müntefering spricht beim Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Begegnungsstätte

Zum 25-jährigen Bestehen der Begegnungsstätte Wangen hatte das Organisationsteam den richtigen Festredner eingeladen: Franz Müntefering.

Der ehemalige Bundesminister und Präsident des Arbeitersamariterbunds ist ein Experte in Sache Bevölkerungsentwicklung und Vorbild: Der rührige 75-jährige Festredner krempelte bei 35 Grad Hitze am Freitag die Ärmel hoch und begeisterte mit einer frischen, frei vorgetragenen Rede.


„Das kleine Samenkorn, das vor 25 Jahren aufging, ist mittlerweile zu einem großen Baum gewachsen“. Die Metapher, die Pfarrer Joachim Wolfer nutzte, trifft nicht nur für den herrlichen, Schatten spendenden Kastanienbaum, sondern auch für die Begegnungsstätte selbst zu. Das Haus ist zu einer Institution - und zwar nicht nur für Seniorinnen und Senioren - geworden. Dementsprechend viele Bürger folgten der Einladung zum Festakt und bereuten den Besuch trotz Tropenhitze im Gemeindehaus nicht. Ein leckeres Büfett, spritzige Musikstücke von Pianistin Claudia Großekathöfer sowie kurze, pointierte und dennoch gehaltvolle Beiträge der Festredner sorgten für die nötigen Erfrischungen. Sowohl Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch als auch Stuttgarts Sozialbürgermeisterin Isabel Fezer hoben die Bedeutung der Begegnungsstätte hervor. Ursprünglich vorwiegend für die ältere Bevölkerung in Wangen gegründet, sei sie längst zu einer echten Begegnungsstätte für Menschen jeden Alters geworden, so Lösch.
Die Wangener Begegnungsstätte nehme im Kreise der Stuttgarter Einrichtungen eine Vorreiterrolle ein. „Bereits frühzeitig haben Sie sich für drei Bevölkerungsgruppen geöffnet und sie integriert: Menschen mit Demenz, ältere Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund sowie jüngere Menschen“, sagte Fezer. Sie erleben in der Ulmer Straße 347 etwas, was ihnen anderswo fehlt: „Sie werden wahrgenommen und haben einen Platz innerhalb der Gemeinschaft“, erklärt Ulrich Mack, der Prälat der evangelischen Landeskirche. Die Besucher erfahren dort, was auch aus Sicht von Franz Müntefering für die Gesellschaft von großer Bedeutung wäre: Die Würde des Alters wird geschätzt.
„Schließlich wird Deutschland in den kommenden Jahrzehnten immer weniger, älter und bunter“, beschreibt der einstige Bundesarbeits- und Sozialminister die demografische Entwicklung in den kommenden Jahrzehnten. Gerade in einer immer stärker globalisierten Welt benötigten die Menschen aber ein Zuhause. Er plädierte auch dafür, dass mit Erreichen des Ruhestandsalters die Zeit der Mitgestaltung nicht beendet ist. „Wir dürfen den Kopf nicht abschalten, sondern sind weiter mitverantwortlich, was passiert und wir müssen mit unserer Lebenserfahrung dafür sorgen, dass die Bekloppten nicht das Sagen erhalten.“


Mathias Kuhn Untertürkheimer Zeitung vom 6.7.2015

Die Festschrift der Begegnungsstätte

 Die Festschrift der Begegnungsstätte zum 25. Jubiläum können Sie hier lesen. Wer möchte kann die Festschrift auch in Papierform in der Begegnungsstätte bei Regine Mischke abholen.

Viel Spaß dabei!

Wachsen wie ein Baum

25 Jahre Wangener Begegnungsstätte

Jetzt wird eingeladen! Entlang der Ulmer Straße und in den Seitenstraßen: an vielen Orten in Wangen weisen seit dem Maibaummarkt bunt gestaltete Holzbäumchen auf das Jubiläum unserer Wangener Begegnungsstätte hin. 25 Jahre. Wir sind froh und dankbar über diese gelungene Zeit und möchten deshalb in der Festwoche zu verschiedenen Gelegenheiten mit Ihnen feiern. Etwa im Festgottesdienst mit Rundfunkpfarrerin Lucie Panzer oder im Festakt mit Franz Müntefering. Aber auch mit einem ganz alltäglichen und doch besonderen gemeinsamen Mittagessen von Kindergartenkindern und Seniorinnen und Senioren.

Das Motto „Wachsen wie ein Baum“ haben wir bewusst recht frei gewählt. Unter dem Baumbild können sich viele Menschen finden und das ist uns bei diesem
Jubiläum wichtig – dem Jubiläum einer Begegnungsstätte, die evangelisch getragen wird und zugleich ökumenisch-interkonfessionell und interkulturell belebt ist. So sind viele eingeladen, an den Baum im ersten Psalm zu denken, der gepflanzt ist an Wasserbächen und seine Frucht bringt zu seiner Zeit. Wir können aber auch einfach das Bild eines Baumes sehen. Vielleicht stehen Ihnen die beiden Kastanienbäume unseres Gemeindezentrums vor Augen. Diese sind ja noch etwas älter als die Begegnungsstätte und blühen jedes Jahr aufs Neue und spenden dem Platz rund um
die Begegnungsstätte eine ganz wunderbare Atmosphäre und einen besonderen Trost.

Während der Festwoche wollen wir in verschiedenen Blickwinkeln bedenken, was uns die Begegnungsstätte mit ihren jetzt 25 Jahren im Verbund mit unserer evangelischen Kirchengemeinde und dem Stadtteil Stuttgart-Wangen bedeutet. Sie ist von Anbeginn an ein fruchtbarer Baum gewesen, unter dem Seniorinnen und Senioren willkommen sind und Heimat finden können. Sie ist zugleich ein Ort, an dem unsere ältere Generation weiter eingebunden bleibt ins noch größere soziale Geschehen, zu dem ja auch die Kleinen in den benachbarten Kindertagesstätten gehören. Gemeinsam sind wir ein Stück gelungener Stadtteil im Kleinen.

Wir sind zugleich dankbar, dass vor über 25 Jahren Frauen und Männer aus unserer Evangelischen Kirchengemeinde im Gespräch mit dem Sozialamt der Stadt Stuttgart ihren Visionen von einer Altenbegegnungsstätte gefolgt sind und keine Anstrengung gescheut haben, diese Visionen mit Nachdruck ins Leben zu rufen. Die Wangener Begegnungsstätte war und ist schließlich der Verdienst vieler. Auch wenn einzelne mehr Lasten getragen haben und tragen, so war und bleibt sie selbst eine Frucht inspirierter Kommunikation. Und wir erhoffen uns durch dieses Jubiläum, dass dieser Geist innovativ weitergetragen wird und der Begegnungsstätte noch viele fruchtbare Jahre gegönnt sind. Wir sind dankbar, dass unsere Begegnungsstätte so tief ins Wangener Leben hinein verwurzelt und vernetzt ist und dass so viele Menschen die Begegnungsstätte mit ihren Ideen und ihrem tatkräftigen Ehrenamt zu ihrer Begegnungsstätte machen und sie lebendig halten. All dies empfinde ich auch als ein Segen aus Gottes Hand. Feiern Sie mit!


Joachim Wolfer


Komm bau ein Haus…
Was wird uns allen noch blühen?
Ein Lied begleitet uns durch die Jubiläumswoche. Darin wird beschrieben, was
uns noch blühen kann, wie der Himmel aussehen könnte, den wir erhoffen, welche Visionen wir vom Zusammenleben haben. Alle Themen unserer Veranstaltungen finden sich im Liedtext wieder:
•    Ein schützendes Haus bauen
•    Im Schatten des Baumes sich versammeln
•    Erzählen, spielen, die Freude wachsen lassen, Kreise ziehen
Wir laden Sie herzlich ein, in der Jubiläumswoche mit uns zu feiern und zu erleben, wie die Freude wächst.

Tag der offenen Tür in der Begegnungsstätte zum Maibaummarkt am 26.04.2015

Bereits der Einstieg ins 25jährige Jubiläum der Begegnungsstätte war ein großer Erfolg!
Vor der Begegnungsstätte wurden von der Holzwerkstatt hergestellte Bäume für’s Jubiläum von Besuchern des Maibaummarkts bemalt. Ein Baum war von der Töpfergruppe bereits vorher mit den vier Jahreszeiten gestaltet worden.
Die Töpferwaren- und Seidenmalerausstellung fand großen Zuspruch. Viele Besucher fanden Gefallen an den schönen Arbeiten, die in den Werkstätten der Begegnungsstätte hergestellt wurden, und kauften kräftig ein.


In der Plakatausstellung mit Plakaten von Elaine Blum zu den Veranstaltungen in der Begegnungsstätte konnten die vielen schönen, über die Jahre entstandenen Plakate bewundert werden. Beim Betrachten kamen sicherlich bei manchen Besucherinnen und Besuchern schöne Erinnerungen hoch.


Herzlichen Dank an alle Baumpatinen und –paten sowie an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diesen schönen Tag ermöglicht haben.

Fest unter der Kastanie 2014

Nicht unter dem Blätterdach, sondern geschützt unter dem Dach der Begegnungsstätte - Fest unter der Kastanie 2014

Leider hat uns am 13.08.2014 das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, wir mussten dieses Jahr das Fest unter der Kastanie im Saal der Begegnungsstätte feiern. Nichtsdestrotz sorgte Jürgen Arndt mit seinem Akkordeon für gute Stimmung.

Es wurde gesungen und sogar getanzt. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir es uns gut gehen.

 

 

 

Offener Kaffeetreff für alle

Gedächtnistraining

Märchenhaftes Mitarbeiten – viele Ehrenamtliche setzen sich für die Begegnungsstätte ein!

Im Januar 2014 waren die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Begegnungsstätte zu einem Danke-Kaffeenachmittag eingeladen. In diesem Jahr begaben sich die Mitarbeiter/innen nach regem Austausch bei Kaffee und Kuchen auf ein gemeinsames „Gehirnjogging im Märchenwald“.

Auf den Spuren von Grimms Märchen wurde gerätselt und erinnert, gesungen und gelauscht – ein märchenhafter Nachmittag!           

Handarbeitsgruppe

„Fleißige Hände haben wieder Millionen von Maschen gestrickt, um den von sexueller Gewalt betroffenen Kindern und Jugendlichen Hilfe zukommen zu lassen.“
Mit diesen Worten bedankt sich der Förderverein KOBRA e.V. für die Spende von 1.000 €, die unsere Handarbeitsgruppe nach dem Basar im November weitergeben konnte. Eine so lange und treue Partnerschaft ist etwas Besonderes – herzlichen Dank allen Unterstützenden!

Kräuternachmittag

Nach dem gelungenen Kräuternachmittag am 22.08.2012 stärkten sich einige Besucher und Mitarbeiterinnen mit selbstgemachten Holunderblütensaft unter der Kastanie.

Eisvergnügen selbstgemacht!

Am 13.07.2011 hatten wir einen wunderbaren Nachmittag im Eiscafe unter der Kastanie.

Die Kinder und das Mitarbeiterteam vom Aktivspielplatz Krempoli zauberten mit Hilfe von flüssigem Stickstoff auf geheimnisvolle Weise leckeres selbstgemachtes Fruchteis. Wie das denn geht, wollten viele wissen und schauten den Köchen mit Schutzbrille über die Schultern, die vom Stickstoff-Nebel umhüllt waren.

Das Eis wurde selbst aus leckeren Früchten zubereitet und schmeckte Alt und Jung hervorragend.

Genuss pur!

Tag der offenen Tür

Am 24.04.2010 beim Maibaumarkt stand unser Haus von 13.00 - 17.00 Uhr offen.
Die Begegnungsstätte hatte eingeladen zum Anschauen, Mitmachen, Kaffetrinken, Schwätzen. Die Besucher konnten sich einen Eindruck über unsere vielfältigen Angebote verschaffen.

Diese Möglichkeit sich über die Begegnungsstätte zu informieren haben viele genutzt.


Feierliches Mittagessen in der Begegnungsstätte zum 20. Geburtstag

Festakt im Gemeindehaus