Rückblick

Kreuzchor und Musikzug feiern großen Erfolg

Das gemeinsame Frühjahrskonzert des Kreuzchors Stuttgart vom Distriktkantorat der evangelischen Kirchengemeinden Stuttgart - Hedelfingen/Rohracker-Frauenkopf/Wangen und des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart, Abteilung Wangen war ein voller Erfolg. Die über 300 Zuhörer im restlos ausverkauften Evangelischen Gemeindehaus Stuttgart-Wangen erlebten am 1. April 2017 einen unvergesslichen Abend.

Das Motto „Music Across the Altantic“ spiegelte sich in allen vier Teilen des Abends wieder. Die Jugendlichen der Da Capos unter der Leitung von Charlotte Stamer eröffneten das Konzert mit zwei Stücken, die das Leben auf dem Ozean thematisierten. Dabei entführte „A Sailors Adventure“ in die Ruhe der unendlichen Weiten des Ozeans und „Pirates of Rock“ verdeutlichte die wilde und aggressive Seite des Atlantiks. Die 24 Jungmusiker meisterten die Nervosität und die musikalischen Herausforderungen mit Bravour. Das abschließende Stück namens „Meet the Beatles“ erinnerte die Zuhörer an den großen Erfolg der 4 Musiker aus Liverpool beidseits des großen Teichs, sozusagen Across the Atlantic. Die Zuhörer ließen die Da Capos erst nach einer typisch englischen Zugabe mit „Land of Hope and Glory“ von der Bühne.

Die kurze Umbaupause für den zweiten Teil wurde vom Moderator des Abends, Werner Zondler, mit Informationen zum Kreuzchor überbrückt. Die 35 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Manuela Nägele begannen ihren Part mit 5 kurzen Madrigalen. Diese Musikform, die im England des 16. Jahrhunderts ihre Blütezeit erlebte, handelt von vertonten Gedichten über die Liebe. „Now is the month of maying“ bildete den fröhlichen Auftakt. In „Adieu, sweet Amaryllis“ zeigten die vier Solisten Dorothea Nägele, Cora Schefold, Tanja Wörrle und Morgan Schönberger ihr Können. Nach dem hoffnungsvollen Werk „April is in my mistress‘ face“ sangen die Solisten mit „Come again“ ein Madigral ohne Begleitung des Chores. Mit „In these delightful pleasant Groves“ endete die Madrigal-Serie unter großem Applaus.

Dass der Kreuzchor auch Musik des 20. Jahrhunderts beherrscht, konnten die Sängerinnen und Sänger bei „Schau auf die Welt“ und den drei Beatles-Hits „Yellow Submarine“, „Yesterday“ und „Honey Pie“ eindrucksvoll unter Beweis stellen. Nach lang anhaltendem Beifall gab der Kreuzchor mit dem Medley „Honey“ eine fulminante Zugabe, in der Morgan Schönberger als Solist glänzte.

Nach der Pause betraten die 41 Musiker des Musikzugs unter Dirigent Bernd Sauer die Bühne. Mit „English Folk Song Suite“ begann der dritte Teil des Konzerts wieder diesseits des Atlantiks. In drei Sätzen wurden Volkslieder aus England modern interpretiert und gemischt. Across the Atlantic ging es dann per Luftschiff. In dem monumentalen Werk „Hindenburg“ wurde die einzige Reise des größten Zeppelins aller Zeiten thematisiert, inklusive der großen Brandkatastrophe bei der Landung in Lakehurst, bei der 36 Menschen ums Leben kamen. Die Gänsehaut bei den Zuhörern wich anschließend schnell bei den fröhlichen Klängen aus dem Musical „Cats“. Für die Zugabe blieb der Musikzug direkt am Broadway und spielte ein Medley aus dem Musical „Rocky“.

Richtig eng auf der Bühne wurde es dann beim vierten Teil des Abends, den der Kreuzchor und der Musikzug gemeinsam bestritten. Das erstmalige Zusammentreffen der beiden Musikgruppen entführte die Zuhörer in eine nie da gewesene Klangvielfalt mit einmaligen Stimmungen. „Greensleeves“ als eines der bekanntesten englischen Volkslieder bildete den verträumten Auftakt. Die Zuhörer staunten nicht schlecht über die gute Harmonie zwischen Chor und Orchester. Es schien, als ob die beiden Gruppen schon immer gemeinsam musizieren. In „Gospel Train“ wurde noch viel deutlicher, welche Variationen von Stimmungen, Tempi und Rhythmen in der gemeinsamen Konstellation möglich sind. Immer abwechselnd wurden dabei langsame und schnelle Gospelmelodien aufgeführt, die jedermann kennt.

Für die 76 Musiker gab es anschließend minutenlange stehende Ovationen als Belohnung für die harte Arbeit in Vorbereitung auf und während des Konzerts. Natürlich verließ keiner der Besucher ohne eine Zugabe den Saal. Eine gemischt traditionell-moderne Version von „Nehmt Abschied Brüder“ sorgte dann auch für die eine oder andere Träne im Publikum. So ging für alle Beteiligte ein ganz besonderer Abend zu Ende und wird noch für lange Zeit in guter Erinnerung bleiben.

Heiteres Konzert mit dem Kreuzchor

Am Samstagabend, 11. Februar 2017 bescherte uns der Kreuzchor Heiteres und Ernsthaftes zum Thema Essen und Trinken. Frau Nägele band sich die Schürze um und los ging eine kulinarische Rundreise, gewürzt mit Gedichten, heiteren Texten und natürlich viel Musik. Von Mozart über Rossini bis hin zu den Wise Guys gab es viel über das Thema Essen und Trinken zu hören. Unter der Leitung von Frau Kirchenmusikdirektorin Manuela Nägele präsentierte sich der Chor mit seinen Solistinnen und Solisten in Hochform. <br />Frau Schlüter moderierte souverän durch den unterhaltsamen Abend.
Vielen Dank für das schöne Konzert! Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste.

Ulrike Schwarz



...es umleuchtete ihn plötzlich ein Licht... Paulus Oratorium von F. Mendelssohn-Bartholdy

Eine gut gefüllte Kreuzkirche Hedelfingen und nicht enden wollender Applaus bis hin zu standing ovations eines begeisterten Publikums waren der schönste Dank für alle Beteiligten an einer sehr gelungenen Aufführung des Oratoriums „Paulus“. 
Der Kreuzchor und der Jugendchor crossover bildeten eine stattliche Chorgemeinschaft. Mit dem Sinfonia 02 Orchester und den Solisten gelang es ihnen, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen bei der dramatischen Wandlung des Saulus zum Paulus.
 Kantorin Manuela Nägele leitete die Aufführung souverän und hielt den umfangreichen Klangkörper präzise zusammen. Es gelang ihr, alle Beteiligten zu einer klanglichen Einheit zu verschmelzen, um die Schönheit dieses dynamischen Werkes erblühen zu lassen. 
„Paulus“ war zu Mendelssohns Lebzeiten eines seiner beliebtesten Werke. Er schrieb es im Alter von 25 Jahren. Zwei Jahre später wurde es in Düsseldorf mit großem Erfolg uraufgeführt.
Musikalisch betrachtet bietet der „Paulus“ eine sorgfältig kalkulierte Mischung von Rezitativen, Arien und Chören. Wie immer man Mendelssohns Gesamtwerk beurteilen mag: Der Paulus bleibt eines der wahrhaft bedeutenden Werke des 19.Jahrhunderts!


Judith Fuchs

Dunkel war´s der Mond schien helle...

Unter den vier fussballweltmeisterlichen Sternen haben Damen und Herren des Kreuzchores am Samstag dem 19. Juli 2014 im Pavillion in Rohracker den Mond besungen. In den unterschiedlichsten Musikstilen, von Schlager über Swing bis hin zur Oper, wurde des Trabanten Schönheit und Einfluss besungen.

Zwischen den Liedern gab es Gedichte und Geschichten rund um den Mond, vorgetragen von Frau Renate Schlüter. Ein besonderes Highlight an diesem Abend war der Auftritt der 7-jährigen Dorothea Nägele mit der Violine in Begleitung ihrer Mutter am Klavier.

Trotz des heißen Sommerabends fanden sich einige Zuhörer ein. Deren Begeisterung war riesig, was sie in ihrer außerordentlich großzügigen Spende für die Kinder- und Jugendarbeit im Chor zum Ausdruck brachten. Herzlichen Dank dafür!

Für diejenigen, die diesen schönen Abend verpasst haben, bleibt die Hoffnung auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. Wer weiß...

Judith Fuchs

Osternacht

Erstaunlich, wie viele Menschen in die Michaelskirche passen. Ist die Zahl der Gottesdienstbesucher unterm Kirchenjahr eher überschaubar, zu dessen Höhepunkten jedoch platzt das Gotteshaus aus allen Nähten. Das ist sehr erfreulich. Auch in der diesjährigen Osternacht blieb in der Michaelskirche kein Platz mehr frei. Sicherlich, die Auferstehung ist das Sinnbild für die Hoffnung, die wir alle gerne schöpfen. Allein das ist ein Grund, sich in der Osternacht zu versammeln. Aber es ist auch der Rahmen, in dem das Sinnbild präsentiert wird, der uns bewegt, daran teilzuhaben.
Den diesjährigen Rahmen bildete ein Gottesdienst, in dessen musikalischen Mittelpunkt, gesungen vom Kreuzchor Stuttgart unter Leitung der Kirchenmusikdirektorin Manuela Nägele , Vivaldis „Gloria“ stand. Mit einem kleinen Orchester und den Solistinnen Anne Kathrin Gratz (Sopran) und Kathrin Koch (Alt) wurde die feierliche Stimmung unterstrichen.
Die Osterkerze wurde am Osterfeuer entzündet bevor sie unter Gesang in die abgedunkelte Michaelskirche getragen wurde. Beendet wurde der Gottesdienst mit einem Konzert für Trompete, Streicher und Oboe von J.W. Hertel.

Nach dem Gottesdienst waren alle eingeladen, sich als lebendige Gemeinde am Osterfeuer zu versammeln und mit Osterbrot und Punsch weiter zu feiern. Dieses wurde sehr gut angenommen und wird im nächsten Jahr wieder stattfinden.
Wir danken allen Mitwirkenden, Helfern und Holzspendern, die sich am Gelingen der Osternacht beteiligt haben.

Judith und Theo Fuchs

Pech gehabt, wer nicht dabei war!

Am 30. März 2014 hat „Das Licht der Welt“ das Licht der Welt erblickt.

In der Kreuzkirche Hedelfingen wurde diese Komposition von Kirchenmusikdirektorin Manuela Nägele für Chor, Orchester und Percussion uraufgeführt.

Man könnte glauben, sie habe es ihrem Kreuzchor und dem Jugendchor crossover auf den Leib geschrieben, so stimmig wurden Bibeltexte und ein wunderbar jazzig angehauchtes Gedicht von Paul Gerhardt mit den Stimmlagen des Chores verwebt.



Unterstützung erhielt der Chor von einem Streichorchester und einer Performance-Gruppe, die die Inhalte der Texte eindrucksvoll in Szene setzte.

Untermalt wurde die Aufführung durch konzertante Lichtspiele, die die Stimmungen der einzelnen Stücke verstärkten.

Vor dem „Licht der Welt“ hörten die Besucher der übrigens fast bis auf den letzten Sitzplatz gefüllten Kreuzkirche die „Sunrise Mass“ von Ola Gjeilo, die mit ihren sehr meditativ und getragen vorgebrachten lateinischen Texten eine gute Einstimmung auf das Hauptwerk ermöglichte.

Und auch diesmal bewies Johannes Nägele seine musikalischen Fähigkeiten mit einem Marimba-solo zur Konzertmitte.



Wir, die wir dabei waren, freuen uns schon auf das nächste Konzert...


Judith und Theo Fuchs

Unter YouTube gibt es Hörproben!

Glückliche Gesichter nach einer gelungenen Chorfreizeit

Der Kreuzchor Stuttgart und der Jugendchor crossover unter Leitung der Kirchenmusikdirektorin Manuela Nägele übten auf einer Chorfreizeit im Haus Schönblick in Schwäbisch Gmünd ihr Programm.Das ganze Wochenende wurde geprobt, was den Sängern und Sängerinnen einiges abverlangte.
Trotzdem fand sich am Abend noch Zeit für ein geselliges miteinander. Neue Chormitglieder wurden herzlich aufgenommen.Die bei der Chorfreizeit eingeübten Stücke, darunter auch eine Eigenkomposition von Frau Nägele, kommen am 30. März in der Kreuzkirche Hedelfingen um 17.00 Uhr zur Aufführung.
Die Chormitglieder freuen sich schon jetzt auf das Konzert und regen Andrang.

Judith Fuchs

Gospelkozert-Open-air vor dem Gemeindehaus

Aus dem geplanten Open-air-Konzert war mangels geeigneter Temperaturen leider nichts geworden. Aber auch im Gemeindehaus war die Stimmung wunderbar. Vierzig gutgelaunte Sänger und Sängerinnen lieferten ein musikalisches Glaubensbekenntnis ab und begeisterten damit die über 100 Besucher.

Wieder hatte Kirchenmusikdirektorin Manuela Nägele die Sängerinnen und Sänger gut vorbereitet – da stand ein geschlossener Klangkörper auf der Bühne. Dazu gab es zwischen den Blöcken mit Gospelsongs die Percussion- Einlagen von Johannes Nägele an Marimba, snare drum und Schlagzeug, die die Zuhörer genauso wie die Chormusik hinrissen.

Theodor Fuchs

Gospelkonzert: The Lord is my shepard

The Gospel-Train is coming...

...und hat in Rohracker Halt gemacht. Am 05. Mai 2013 quietschten in der Bernhardskirche in Rohracker die Bremsen und dreißig gutgelaunte Sänger und Sängerinnen legten los. Der Stuttgarter Kreuzchor, der Jugendchor crossover und einige Gastsängerinnen bescherten den zahlreichen Besuchern eine unterhaltsame Stunde mit modernen Gospelsongs vom Feinsten.

Die Kantorin Manuela Nägele am Klavier hatte die Sängerinnen und Sänger wieder mal gut vorbereitet, was mit viel Applaus belohnt wurde. Das war eine Stunde zeitgemäßer Gottesdienstmusik, die allen sichtbar Spaß machte.

Zwischen den Blöcken mit Gospels gab es Percussion-Einlagen von Johannes Nägele an Marimba und snare drum, die die Zuhörer ebenfalls mit viel Beifall belohnten.

Theodor Fuchs