Aus dem Kirchengemeinderat

innehalten - auswerten - weitergeben. Eine Bilanz aus der Arbeit im Kirchengemeinderat im Blick auf die Kirchenwahl 2019

Unter diesem Dreiklang und in dieser großen Dimension tauschte sich der Kirchengemeinderat in seiner Klausur am 16. März gemeinsam aus. Um das Wichtigste gleich vorweg zu nehmen: Wir waren alle überrascht und überwältigt, wie viele Schritte wir in der vergangenen Legislaturperiode gemeinsam gegangen sind und wir mussten Acht darauf geben, dass wir in der Vielfalt unseres Gemeindelebens nicht den Überblick verloren. Deshalb kann ich hier auch nur einen kleinen Ausschnitt unseres Auswertens wiedergeben.

Im Mittelpunkt unserer KGR-Arbeit, unter dem Vorsitz von Michael Mischke, stehen immer wieder die Menschen selbst. Wir haben wichtige und glückliche Personalentscheidungen getroffen: Im Jahr 2016 wählten wir Heike Ulrich als Jugendreferentin und Uwe Thiemann als Hausmeister. 2017 konnten wir Anke Leistert als Leitung des Kinderhauses wählen und im vergangenen Jahr, nach einem bewegenden Ausscheiden von Regine Mischke als Leiterin der Begegnungsstätte, gewannen wir Sarah Dalferth.
Die Personalverantwortung teilt sich der KGR mit Pfarrer Joachim Wolfer. Die junge Pfarrerin Angelika Gern unterstützte zeitweilig die Arbeit von Pfarrer Joachim Wolfer. Große Feste und schöne Gottesdienste prägten auch die letzten Jahre. Der KGR war stolz, 2015 beim Kirchentag in Stuttgart Gastgeber für das Zentrum Regenbogen gewesen zu sein und auch das gemeinsam vorbereitete Feierabendmahl war damals ein Höhepunkt. In dasselbe Jahr fiel auch das 25-jährige Jubiläum der Begegnungsstätte, das so vielfältig gefeiert werden konnte, weil uns eine breit aufgestellte Vorbereitung gelang, die viele Ideen aufgreifen konnte und reifen ließ. Kinder, Wangener Vereine, Pfarrerin Luzie Panzer und Franz Müntefering bereicherten die Festlichkeiten. Das Reformationsjubiläum 2017 gestalteten wir gemeinsam im Distrikt mit Podiumsdiskussion, Konzert, Festgottesdienst und einer Fotoausstellung.

Es wurde auch weitergebaut. In Gesprächen mit der Stadt hat der KGR noch im ersten Jahr für Trauerfeiern den Weg freigemacht für eine Aufbahrung des Sarges in der Michaelskirche. Die Sanierung des Kinderhauses wurde abgeschlossen, die Erweiterung des Kindergartens geplant und in Angriff genommen, der Innenhof unseres Gemeindezentrums verschönert, Akustik und Licht in der Michaelskirche und im Gemeindehaus verbessert. Der Gemeindegarten – darüber ließe sich nochmals eine Seite schreiben – wurde gerettet. Und 2017 wurde uns in einer gemeinsamen Aktion von insbesondere Martin Dolde und der Firma Huthmann, der Pfarrbrunnen geschenkt.

Unser Kirchengemeinderat arbeitet gabenorientiert und ist so vielfältig wie unsere Kirchengemeinde selbst. Jung und alt ergänzen sich kongenial. Vertrauensvoll, respektvoll, verantwortungsvoll und immer wieder mit Humor haben wir in den letzten sechs Jahren miteinander beraten und gearbeitet. Es hat sich gelohnt!
Pfarrer Joachim Wolfer

Persönliche Eindrücke

In dieser Rubrik stellen Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte Gedanken zu ihrer Arbeit vor:

Also – wenn man mich fragen würde, was das Beste am Kirchengemeinderat ist, dann würde ich darauf antworten: „Lass mich kurz überlegen – da gibt es so vieles, was in den letzten 2 ½ Jahren passiert ist.“
Am besten sind die lockeren, lustigen, spannenden und aufregenden KGR-Sitzungen. Natürlich gibt es auch mal Themen, die langweilig sein können – das empfindet ja sowieso jede und jeder anders. Bis jetzt war meine Zeit im Kirchengemeinderat für mich sehr bereichernd. Man lernt einfach viel fürs Leben. Aber man kann auch viel von sich und von den Dingen aus seinem Alltag mit einbauen. Alles in allem ergänzen wir uns alle gegenseitig. Jede und jeder hat andere Stärken und das ist super.
Als Mitglied im KGR ist es auch bereichernd, dass man miterleben kann wie z.B. ein neues Projekt geplant, erarbeitet und dann durchgeführt wird. Und sich dann freuen kann, wenn es funktioniert hat.
Das Mitarbeiterfest, Gemeindefest oder auch das Jubiläum der Begegnungsstätte sind tolle und schöne Dinge, die man zusammen erreicht hat – darauf kann man auch stolz sein.

Mein Fazit zur Zeit im Kirchengemeinderat ist ganz klar und einfach: Ich bereue es nicht, 'ja' gesagt zu haben und KGR zu werden, und ich würde diese Entscheidung jederzeit wieder so treffen.


Daniel Schmid


Seit 2 ½ Jahren bin ich inzwischen im Kirchengemeinderat und die anfänglichen Un-sicherheiten sind dem Staunen gewichen, wieviel Neues und Interessantes es immer wieder zu entdecken und erfahren gibt. Ich erlebe Gemeindearbeit als vielschichtig mit vielen Facetten. Fachliche, sachliche, organisatorische Aufgaben sind genauso wichtig wie soziale, kommunikative und menschliche Aspekte. Dieses Spektrum an Möglichkeiten der Mitarbeit in einer tollen Gruppe empfinde ich als sehr bereichernd – auch
das Klima passt.
Im vergangenen Jahr hat mich der Gottesdienst-Workshop sehr beeindruckt. Es war
erstaunlich, wie viele Möglichkeiten es gibt, Gottesdienste zu feiern und es ist sehr schön, dass wir hier in unserer Gemeinde diesen Gestaltungsspielraum haben und ihn nutzen können.

Das Projekt „Nachbarschaf(f)t Leben“ ist ein für mich ganz wichtiges Projekt. Ich freue mich sehr, mich dort neben der Gemeindearbeit engagieren zu dürfen und damit zu etwas Sinnvollem beizutragen.
Birgit Groß


Das größte Erlebnis in der Kirchengemeinde waren die Feste im Jahre 2015. Das 25-jährige Jubiläum der Begegnungsstätte und der Kirchentag. Nachdem wir in Wangen ein tolles gemeinsames Abendmahl mit unseren Gästen, dem Zentrum Regenbogen,
feiern durften, haben wir schon vier Wochen später eine Woche lang das Jubiläum der Begegnungsstätte gefeiert. Dabei konnten wir unser Gesicht zeigen als offene Kirchengemeinde, die jeden ohne Schranken und Vorbedingungen willkommen heißt.  
Mit der Zuversicht, dass genug für alle da ist, haben wir die Flüchtlinge aufgenommen. Viele haben sich engagiert und geholfen, so dass wir dabei ein starkes Bild abgegeben haben.   

Viele Aufgaben, die mit Organisation, Verwaltung, Finanzen und Mitarbeitern, Verabschiedungen und Begrüßungen zum Wachsen der Kirchengemeinde beigetragen haben, habe ich gerne angenommen. Besonders wichtig sind mir dabei die Menschen, die uns begegnen und mit denen wir es zu tun haben. Dass wir alle in ihrer Art annehmen und denen, die mit uns arbeiten, auch entsprechend Danke sagen. Das Schöne daran ist, dass die Aufgaben in einer guten Gemeinschaft besprochen und erledigt werden.

Ich finde es für mich bereichernd, wenn wir als Kirchengemeinde gemeinsam feiern, Gottesdienste und Feste, und mit den Anregungen unseren Glauben und unser Leben gestalten.  
Michael Mischke


Dieses Jahr sind wieder Kirchengemeinderatswahlen. Ich bin nun seit fünf Jahren Mitglied im Kirchengemeinderat und gestatte mir einige Gedanken hierzu. Den Großteil der Arbeit, die der KGR macht, sieht man nicht, kann man nicht sehen und muss man auch nicht sehen. Das ist aber auch nicht entscheidend. Entscheidend ist, die gemeinsame Aufgabe stets im Blickfeld zu behalten, die Gemeinde zu leiten und inhaltliche, strukturelle, personelle und finanzielle Entscheidungen zu treffen. Und stets die Menschen in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu stellen. Dies geht nur mit einem hohen Maß an Engagement. Neben vielen schönen Augenblicken gibt es gelegentlich auch Enttäuschungen, Ärger und Frustrationen. Damit muss man leben können. Aber das Wichtigste was bleibt, ist die Erkenntnis, etwas Sinnvolles zu tun.
Roland Siedlecki

Anfangs war ich skeptisch oder eher gesagt etwas ängstlich, ob ich der Aufgabe als Kirchengemeinderätin gewachsen bin. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen und ich freue mich immer wieder auf die Begegnungen und gemeinsamen Aktivitäten, die das Miteinander stärken. Trotz hin und wieder kontroversen Ansichten sind wir ein ganz tolles Team! Ich erfahre durch diese Arbeit viel Freude und seelischen Halt.
Auch die Arbeit mit den Geflüchteten in Wangen ist für mich eine Herzensangelegenheit!
Patricia Sperrle

Termine der Kirchengemeinderatssitzungen 2019

Die Sitzungen beginnen um 19.30 Uhr und finden im Gemeindehaus statt.

Die nächste Sitzung des Kirchengemeinderats ist am Donnerstag, den 19. September 2019, um 19.30 im Sitzungszimmer im OG.

 

Die Termine 2019 im Überblick:

17. Januar 

21. Februar

28. März 

16. Mai

06. Juni

18. Juli

19. September

17. Oktober

21. November

19. Dezember

" Lust auf Gottesdienst"- Lust auf Gottesdienst

Der Gottesdienstausschuss und der Kirchengemeinderat haben am 2. Märzwochenende im Gästehaus von Zedakah e.V. bei Bad Liebenzell einen Workshop unter dem Motto „Lust auf Gottesdienst“ durchgeführt. Unser Thema und unsere Übungen für diese zwei Tage waren: Wie kann man Gottesdienst gestalten, was macht Spaß am Gottesdienst?
Die Referentin, die diesen Workshop am Samstagvormittag begleitete, stellte uns dann auch zum Einstieg Fragen, wie z.B.: Was ist uns wichtig im Gottesdienst? Was wollen wir in einem Gottesdienst erleben? Gemeinschaft im Gottesdienst? Dann wurden wir schnell aktiv und kümmerten uns in Kleingruppen um Beispiele und um die Gestaltung.
Hauptsächlich wurden folgende Punkte genannt: Singen, Gemeinschaft, neue Impulse zum Nachdenken, zur Ruhe kommen und natürlich Freude am Gottesdienst. Wir gestalteten einen Gottesdienst, bei dem wir die Elemente Eingangs-Portal, Psalm, Vortrag der Schriftlesung und die Fürbitten bearbeiteten.

Mit viel Freude und Enthusiasmus feierten wir einen gelungenen Gottesdienst zum Abschluss am Sonntag-morgen.
Wir haben Lust bekommen, die Erfahrungen des Wochenendes bald in unseren Gottesdiensten zu verwirk-
lichen. Selbst mit kleinen Änderungen kann schon ein „ganz neues Gottesdienstgefühl“ entstehen. Und wir
sind uns sicher, dass die Wangener Kirchengemeinde dabei ist.
Birgit Groß


Mitteilungen aus den letzten Sitzungen

Bericht aus dem KGR 2019

Mai-Bericht

In der Mai-Sitzung des Kirchengemeinderates gab es folgende größere Themen:

Kirchenwahlen 2019 und Segnung gleichgeschlechtlicher Paare.

Die Kirchen- und Synodalwahlen am 1.12.2019 rücken immer näher. So haben wir uns überlegt, wie es weitergeht. Wer stellt sich nochmals zur Wahl und wer hört auf. Wir haben darüber beraten, welche Qualifikationen brauchen oder wünschen wir uns im zukünftigen Kirchengemeinderat. Desgleichen möchten wir ein Wahlteam bilden – mit Menschen aus dem KGR und von außerhalb, die sich der Kandidatensuche annehmen. Ebenfalls bilden wir einen Ortswahlausschuss nach §7 der Wahlordnung der Landeskirche. Der Wahlausschuss organisiert und hält die Wahlen ordnungsgemäß am 1.12.19 ab.
Wenn Sie Interesse an der Arbeit als Kirchengemeinderat haben, so melden Sie sich bitte bei Pfarrer Wolfer oder beim Vorsitzenden der Kirchengemeinde, Michael Mischke.
In der Frühjahrstagung der Landessynode beschloss diese die Möglichkeit zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare. Schon beim Kirchentag 2015 in Stuttgart waren wir als Kirchengemeinde Gastgeber für das Zentrum Regenbogen. Wir haben dort im Vorfeld gemeinsam das Feierabendmahl vorbereitet und gefeiert und haben wunderbare Menschen kennengelernt. Zugleich haben wir uns theologisch mit der Frage der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare auseinandergesetzt.
Danach haben wir beschlossen, mit folgendem Wortlaut einen Beschlussantrag an den Oberkirchenrat zu stellen: Nach 
dem Beschluss der Evangelischen Landessynode in ihrer Frühjahrstagung vom 
21. – 23.3.2019 beantragt der Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirchengemeinde Stuttgart-Wangen die Erlaubnis, öffentliche Gottesdienste anlässlich der bürgerlichen Eheschließung von zwei Personen gleichen Geschlechts in unserer Kirchengemeinde in Stuttgart-Wangen nach dem neuen landeskirchlichen Gesetz durchzuführen.

Kurt Hoffmann

März-Bericht

Das zentrale Thema in dieser Sitzung war die Begegnungsstätte als eine der wichtigsten Einrichtungen unserer Gemeinde. Hierzu hatte der KGR den Betriebsausschuss der BGS eingeladen, der durch Frau Sylvia Zürn und Frau Sarah Dalferth vertreten wurde. Frau Dalferth stellte die aktuelle Arbeit des Betriebsausschusses vor, gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf das aktuelle Jahr.
Der Kirchentaler ist eine wichtige Einkunftsquelle unseres Gemeindehaushalts. Dieses Jahr sollen z.B. neben unserem Dauerprojekt al omri wieder unsere Jugendarbeit unterstützt werden. Zudem ist es leider so, dass nicht jede unserer Mitbürgerinnen oder jeder unserer Mitbürger sich regelmäßig ein Mittagessen bei uns in der Begegnungsstätte leisten können. Diesen Menschen hilft eine Kirchentalerspende mit dem Stichwort „Mittagstisch“.
Und auch die Kirchenwahlen Ende dieses Jahrs werfen ihre Schatten voraus. Damit alles reibungslos verläuft, hat der Kirchengemeinderat den Zeitplan und die Modalitäten für die Wahl durchgesprochen.

Roland Siedlecki

Februar-Bericht

In der letzten KGR-Sitzung durften wir zwei Gäste begrüßen: Zum einen Pia, die ihr Sozialpraktikum bei unserer Jugendreferentin, Frau Ulrich, gemacht hat und in diesem Rahmen auch einmal in eine KGR-Sitzung reingeschnuppert hat und zum anderen Frau Zürn, als Vorsitzende des Fundraising-Teams des Förder- und Freundeskreises der Begegnungsstätte.
Frau Zürn berichtete darüber, dass es immer wieder gelingt, Essenspaten für den Mittagstisch der Begegnungsstätte zu gewinnen, damit auch für Besucher mit kleinem Budget das Essen noch erschwinglich ist. Außerdem hat das Fundraising-Team erst kürzlich einen Vortrag zum Thema „Erben und Vererben“ organisiert, der auf großes Interesse gestoßen ist. Die Begegnungsstätte ist in manchen Testamenten auch schon bedacht worden.
Außerdem stellte Frau Zürn die Idee von Spendenhäuschen vor, die z.B. in Geschäften aufgestellt werden sollen oder auch für Geburtstage ausgeliehen werden können, wenn der Jubilar statt Geschenken sich einen Beitrag für die Begegnungsstätte wünscht. Es waren noch weitere Ideen im Raum, die aber noch auf ihre Umsetzung warten. Auf jeden Fall bedankte sich der KGR sehr herzlich bei Frau Zürn und ihrem Team für ihr großes Engagement.
Denn – das wurde dann im nächsten großen Punkt der Tagesordnung, dem Haushaltsplan 2019 deutlich – die Begegnungsstätte ist neben Kindergarten und Kinderhaus die kostenintensivste Einrichtung.
Wenn Sie diese Zeilen lesen ist die Frist, in der der Haushaltsplan öffentlich auslag, schon verstrichen. Ob Sie sich wohl ein Bild davon gemacht haben, was mit Ihrer Kirchensteuer, die Sie dankenswerterweise jeden Monat abgeben, geschieht?
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Statistik, aus der ersehen werden kann, wie sich die Zahl der Kirchenmitglieder in den letzten Jahren verändert hat, wie viele Menschen aus- aber auch eingetreten sind, wie viele Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen stattfanden (s.u.).

Sie sehen, viele spannende und interessante Dinge, die da besprochen, beraten und
beschlossen werden. Vielleicht macht Ihnen das ja Lust, an einer der kommenden
Sitzungen teilzunehmen. Sie sind eingeladen.


Sonja Ströhle


Ein paar Zahlen zur Statistik:
Die Werte gelten für 2018, die Werte vom Vorjahr stehen in Klammern.
Anzahl Gemeindemitglieder: 1815 (1860)
Anz. Taufen: 11 (15) / Trauungen: 5 (4) / Konfirmanden: 13 (12)
Anz. Bestattungen: 34 (26) / Aufnahmen: 3 (1) / Austritte: 22 (15)

Neu durchstarten. Der Freundeskreis Flüchtlinge war Gast in der Januar-Sitzung des Kirchengemeinderates.

In seiner Januarsitzung war der Kirchengemeinderat gerne Gastgeber für den Freundeskreis Flüchtlinge und der Arbeitsgemeinschaft der einen Welt e.V. (AGDW e.V.). Er ließ sich informieren über den aktuellen Stand der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Flüchtlingshilfe in Stuttgart-Wangen.
Frau Sperrle, selbst Kirchengemeinderätin, sprach dabei für die Ehrenamtlichen des Freundeskreis Flüchtlinge, und Frau Luginsland und Herr Mascolo für die AGDW.
Insgesamt, so Herr Mascolo und Frau Luginsland, leben zur Zeit 85 Personen in der Flüchtlingsunterkunft im Viehwasen. Es sei ein Mikrokosmos verschiedener Nationalitäten und Kulturen. Auch lege die Stadt Stuttgart bei der Unterbringung Wert darauf, alleinstehende Flüchtlinge und Familien in einem guten Verhältnis miteinander unterzubringen.
Die beiden Hauptamtlichen seien jetzt vor allem zuständig für die Begleitung der BewohnerInnen im „Viehwasen“. Frau Sperrle, Frau Luginsland und Herr Mascolo lobten die gute Vernetzung ihrer Arbeit im Stadtteil, insbesondere mit dem Jugendhaus, dem AK Junior, dem Bezirksamt und auch mit der SKS. Über die Unterkunft hinaus leben noch weitere 10 Familien inzwischen in privaten Wohnungen in Wangen.

Oft helfe der Freundeskreis Flüchtlinge beim Vermitteln und beim Vertrauen schaffen.
Die Ehrenamtlichen im Freundeskreis Flüchtlinge engagieren sich auf vielfältige Weise. Es seien Ausflüge organsiert, Lesepaten vermittelt und beständige Hilfestellungen im Alltag gegeben worden. Auch das monatliche Willkommenscafé in der Begegnungsstätte lockte viele Flüchtlinge und brachte immer ein volles Haus. Leider ließen sich die Einheimischen nicht immer in derselben Weise dazu einladen. Der Freundeskreis organsierte außerdem eine erfolgreiche Fahrradwerkstatt, für die er mit dem Abriss des Jugendhauses eine neue Bleibe suche.
Da das monatliche Willkommenscafé seit 2019 nicht mehr ganz sicher durchgeführt werden könne, überlegen Frau Luginsland und Herr Mascolo neu durchzustarten und einen neuen 14-tägigen internationalen Begegnungsabend einzurichten.
Gelder kämen dafür vom Land. Sie baten um ehrenamtliche Unterstützung und konkret die Kirchengemeinde dafür um Räumlichkeiten.
Der KGR öffnet für dieses Projekt gerne die Türen im Gemeindehaus. Jetzt gilt es, dafür neue Mitstreiter zu gewinnen.
Der Kirchengemeinderat dankte am Ende dieses Tagesordnungspunktes den Ehrenamtlichen um Frau Sperrle, Stefanie König und Ute König, Niels Clasen, Dieter Engelhardt, Gisela Greiner, Barbara Mobley, Sabine Münzenmay, Heidi Schneider und Inna Zondler für ihr nicht nachlassendes und treues Engagement. Und er sprach seine Anerkennung für die kundige Arbeit der beiden Sozialarbeiter Frau Luginsland und Herr Mascolo aus.
Der Kirchengemeinderat wünschte dem neuen Projekt viel Unterstützung und Erfolg.
Joachim Wolfer

Berichte aus dem KGR 2018

Dezember-Bericht

Wie jedes Jahr fand die letzte Kirchengemeinderatssitzung des Jahres im Gemeinderaum des Pfarrhauses statt. So wie auch in den Jahren zuvor war ein raumgreifendes Thema der Rechnungsabschluss. Herr Berner legte in vielen übersichtlichen Tabellen Eingänge und Ausgaben des Jahres 2017 dar. Es war ersichtlich, dass - wie in den Jahren zuvor - gut gewirtschaftet wurde, zumal die Kirchensteuermittel bis 2019 konstant bleiben. Allerdings war auch spürbar, dass hier eine Kursänderung eintreten wird. In der Zukunft werden die Einnahmen aus der Kirchensteuer deutlich weniger werden, sodass es schwieriger werden wird kostendeckend zu arbeiten.
Positives zu vermelden gab es vom Gemeindegarten, der im letzten Jahr gut gewirtschaftet hat und erstmals Rücklagen für Renovierungen bilden konnte. Auch der Stand des Weihnachtsmarkts war sehr erfolgreich. Der Gewinn betrug ca. 1557 €. Davon wurden an die Organisation des Weihnachtsmarktes 315 € abgeführt. Hier gilt unser Dank neben Familie Mischke Frau Schmid, die mit der Jugendarbeit die Adventskränze angefertigt hat.
Da 2019 das Jugendhaus neu gebaut wird, sucht das Team vom Jugendhaus für die Zeit des Baus einen Raum für die Mittagsbetreuung von ca. 20 Jugendlichen. Der Kirchengemeinderat kann sich vorstellen, bis zum Ende der Bauzeit 2020 einen Raum an den Träger des Jugendhauses zu vermieten, da sich die Öffnungszeiten der kirchlichen Angebote nicht mit denen des Jugendhauses überschneiden.
Zum Abschluss der Sitzung durften wir Frau Ulrich zur Berufung und Einsegnung in das Amt der Diakonin gratulieren.

Ulrike Schwarz

November-Bericht

In dieser Sitzung war der Bauausschuss eingeladen, um über seine abgeschlossenen und bestehenden Projekte und Tätigkeiten zu berichten und einen Ausblick auf 2019 zu geben. Der Bauausschuss hat aktuell sechs Mitglieder und – als beratendes Mitglied – unseren Hausmeister Herrn Thiemann, was sich sehr gut bewährt hat. Deutlich wurde bei dem Bericht, dass es sich beim Bauausschuss um einen Arbeitsausschuss handelt, weil vieles von den Mitgliedern in Eigenarbeit für die Gemeinde erledigt wird.
Der Kirchengemeinderat dankte dem Bauausschuss, insbesondere seiner Vorsitzenden
Monika Wild, für die geleistete Arbeit.                                                               
Welche Ausschüsse im neuen Jahr eingeladen werden, um ihre Arbeit vorzustellen, war ein weiterer Tagesordnungspunkt, der besprochen wurde. Außerdem war zu beschließen, welches Missionsopfer wir im neuen Jahr unterstützen wollen. Die Wahl fiel auf „Sauberes Trinkwasser und Schulen im Südsudan“ – darüber werden Sie im Gottesdienst im nächsten Jahr immer mal wieder etwas erfahren.
                                
Aber auch in Wangen benötigen Menschen Unterstützung, worauf uns Frau Wieland von der Kreisdiakoniestelle hingewiesen hat und um Mittel aus dem Fonds für finan-
zielle Notlagen gebeten hat, um diese dann gezielt weitergeben zu können.
                                
Das sind nur ein paar kleine Blitzlichter aus der Sitzung, aber vielleicht wecken sie ja Ihr Interesse, im neuen Jahr einmal an einer Kirchengemeinderatssitzung, die immer
öffentlich ist, teilzunehmen. Wir würden uns freuen.


Sonja Ströhle


Oktober-Bericht

In der Sitzung im Oktober hatten wir unsere Kirchenmusikdirektorin Manuela Nägele zu Gast, um sich mit uns über den aktuellen Stand in den Bereichen wie Kinderchor- Plus, Arbeit mit dem Kinderhaus & Kindergarten sowie distriktübergreifenden Themen auszutauschen.
9-15 Kinder beteiligen sich regelmäßig am KinderchorPlus – eine Befragung der Eltern ergab jedoch, dass sich die Familien nicht wöchentlich binden möchten. Deshalb wird der KinderchorPlus nun in einzelnen Projektabschnitten über eine festgelegte Zeit angeboten.

Sehr glücklich ist Frau Nägele über die Entwicklung und Zusammenarbeit mit Kinderhaus und Kindergarten. Auch die Erzieherinnen machen interessiert mit. So werden Auftritte z.B. zum Gemeindefest und dem Familiengottesdienst am Dritten Advent zusammen vorbereitet.
Der Kreuzchor ist zur Zeit sehr stabil von seiner Mitgliederanzahl. Erfreulicherweise gelingt es, immer wieder junge Sängerinnen und Sänger zu gewinnen.

Die Orgel in der Hedelfinger Kreuzkirche befindet sich in einem allgemein schlechten Zustand und muss auf kurz oder lang aufwändig und kostenintensiv instand gesetzt werden. Diese Renovierung ist für Frau Nägele eine Herzensangelegenheit. 
Frau Nägele berichtete auch, dass es sehr schwer sei, Kinderchorangebote an und mit den Schulen anzubieten und zu verwirklichen.
Ein weiterer Wunsch von Frau Nägele ist es, die Vernetzung untereinander zu verstärken, um den Gedankenaustausch sowie neue Ideen zu entwickeln.

Der Kirchengemeinderat bedankt sich herzlich bei Frau Nägele für ihre Arbeit.

Daniel Schmid




September-Bericht

In der öffentlichen Sitzung des Kirchengemeinderates im September stand die Arbeit
im Gemeindegarten im Zentrum. Der Kirchengemeinderat hatte dazu den 6-köpfigen Gemeindegarten Arbeitskreis eingeladen. Matthias Nenner, der dem Kreis vorsitzt, gab dem Kirchengemeinderat noch einmal eine Zusammenfassung all der Aktivitäten im Gemeindegarten seit dem Neubeginn im Jahre 2015.

Dazu gehören Sanierungen des Gebäudes, darunter die völlige Überholung des Saales und des Kellerflurs noch in den Jahren 2015 und 2016, der Neuaufbau der Duschen und die Küchenrenovierung im Jahre 2017 und in diesem Jahr die Renovierung des Tischtenniskellerraums. Außen wurde schon im ersten Jahr ein Trampolin aufgebaut. Im Jahr 2017 wurde die Kinderwippe erneuert und in diesem Jahr wurde das Grün zurückgeschnitten und der Sportplatz sollte wieder neu begrünt werden. Ein Unwetter zur falschen Zeit aber schwemmte die Erde und den Samen vom Platz. Jetzt verschiebt sich die neue Begrünung des Platzes aufs Folgejahr.
Neben den Sanierungen hat der Arbeitskreis den Gemeindegarten erfolgreich belebt. Eingebunden in die Jahresplanung der ganzen Gemeinde fanden neben den Gartensonntagen am jeweils ersten Sonntag in den Sommermonaten ganz unterschiedliche Veranstaltungen statt. Mehrere Male lud der Kreuzchor zu Konzerten, fand ein Filmabend statt, wurde das Gemeindefest in den Garten verlegt und fand heuer zum 2ten Male der Wangener-Weinspaziergang statt. Außerdem wird der Gemeindegarten auch für private Veranstaltungen vermietet.
Natürlich war all das den Kirchengemeinderäten schon bekannt, aber in der Fülle war das schon sehr eindrucksvoll und unterstrich die Richtigkeit der Kirchengemeinde, dem Gemeindegarten 2015 noch einmal eine Chance zu geben. Das Ergebnis ist vielversprechend und war Anlass zu großem Dank an die aktuellen Arbeitskreismitglieder.
Dankend nicht vergessen sollte man aber auch die Mitglieder des Arbeitskreises, die sich in den drei Jahren ebenfalls eingebracht haben, mittlerweile aber ausgeschieden sind. Leider ist aktuell kein Kirchengemeinderat im Arbeitskreis.
Neben den aktuellen Wünschen des AK, die Einfahrt zu verbessern und Baumexpertisen einzuholen, wurde im Kirchengemeinderat schließlich erneut die Wirtschaftlichkeit
einer ständigen Abwasserleitung diskutiert. Aktuell muss die Abwassergrube mehrmals im Jahr entleert werden, was mit 120 Euro pro Kubikmeter Wasser die Betriebskosten in die Höhe treibt. Hier muss weiter gedacht werden.

Pfarrer Joachim Wolfer

Juli-Bericht

Bericht aus der Juli-Sitzung
Noch einmal jung sein – kommt mir da spontan in den Sinn, als ich dem Bericht des Jugendausschusses am 19.07.2018 in der Kirchengemeinderatssitzung interessiert zugehört hatte. Da ist echt was los, da wird einem etwas geboten. Ich glaube, das hätte mich als Kind und Jugendlichen ebenfalls angesprochen.
Moderne Jugendarbeit, wie sie unsere Jugendreferentin Heike Ulrich heute mit ihrem großen und engagierten Team Ehrenamtlicher anbietet, hat sich im Vergleich zu meinen eigenen Erfahrungen als Kind in den 70ern sowie als Waldheimmitarbeiter in den 80ern schon merklich verändert.
Im Jahr 2018 sind die Gruppen deutlich kleiner und die Erwartungshaltungen von Kindern und Eltern deutlich höher.
Jedoch steht auch heute noch, genauso wie damals, „Spiel und Spaß“ im Vordergrund. Heutzutage ist es jedoch nicht mehr ganz so einfach Kinder und Jugendliche zu regelmäßigen Angeboten (z.B. zu einer wöchentlichen Jungschar - immer Donnerstag um 17:00 Uhr) einzuladen. Die Terminkalender von heutigen Schülern sind zum Teil genauso voll, wie die eines voll berufstätigen Erwachsenen. Auch die Kommunikationswege haben sich im Vergleich zur damaligen Zeit sehr verändert.
Aus diesem Grund sind viele Angebote aktuell eher niederschwellig oder themengebunden. Die Jungscharen finden auch nicht mehr nur ausschließlich im Gemeindehaus sondern auch direkt an den Schulen statt. Heutzutage muss man bei den Angeboten für Kinder und Jugendliche modern und flexibel bleiben.
Neben regelmäßigen Angeboten, wie Holzwerkstattkurse, WWC (World Wide Cooking) und Jungscharen werden auch saisonale Angebote (wie Kinderbibeltage, Osterfreizeiten, Kirchentagsbesuche, Tannenbaumaktion und nicht zu vergessen ein tolles Sommerferienprogramm) sehr gerne wahrgenommen.

Alles in Allem sind wir sehr glücklich über eine tolle, konfessionsübergreifende offene Jugendarbeit in unserer Kirchengemeinde. Einen großen Anteil daran haben neben den hauptamtlichen Mitarbeitern auch unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen im JAK (Jugend-Arbeits-Kreis). Hier freuen wir uns aktuell neben treuen erwachsenen Mitarbeitern/innen ebenfalls an einer großen Zahl jüngerer Jugendlicher, die so beim – learning by doing – auch längerfristig in zukünftige Betreueraufgaben hineinwachsen können.

Nicht unerwähnt bleiben sollte auch die gute Zusammenarbeit in Sachen Jugendarbeit mit den Kirchengemeinden Hedelfingen und Rohracker/Frauenkopf. Ferner sind wir dankbar darüber, dass uns die Stadt Stuttgart in Kooperation mit dem Evangelischen Jugendwerk Stuttgart mit der Finanzierung dieser Stelle im Bereich der „Offenen Jugendhilfe“ am Standort Stuttgart-Wangen unterstützt.
In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an alle Verantwortlichen im Bereich „Jugendarbeit“.

Es grüßt herzlich
Ihr Kirchenpfleger Thomas Berner


Juni-Bericht

In der letzten Sitzung hatten wir Besuch von Herrn Hülle, der als leitender Diakon in der Kreisdiakoniestelle in Bad Cannstatt tätig war. Im Rahmen dieser Arbeit war er
jeden Donnerstagvormittag zu einer Außensprechstunde in der Begegnungsstätte in Wangen vor Ort. Herr Hülle war in vielen Bereichen tätig, es sollen hier nur ein paar Beispiele genannt werden – z.B. Hilfe bei der Korrespondenz mit dem Jugendamt,
Suchen von Wohnungen und andere Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen.
Wir hörten, dass die Wohnungsnot in Stuttgart groß ist, dass fremdländische Familien es schwer haben, Wohnungen zu finden, aber auch soziale Kontakte aufzubauen. Das gelänge Frauen besser als alleinlebenden Männern.
Herr Hülle geht jetzt in seinen verdienten Ruhestand – wir danken ihm sehr herzlich für seine wertvolle Arbeit und wünschen ihm alles Gute.

"Lust auf Gottesdienst" – dieses Thema begleitet uns seit März, wie Sie im April-Michel bereits lesen konnten. Es wurden einige Termine angedacht, bei denen etwas andere Gottesdienste gefeiert werden können. An der Umsetzung wird gearbeitet.
Zu diesem Thema passend wurde über einen ‘Familienfreundlichen Gottesdienst‘
diskutiert. Wie könnte ein solcher Gottesdienst aussehen? Wie könnte die Kinderbetreuung stattfinden?
Birgit Groß

April-Bericht

Nach seiner Visitation im Jahr 2011 war der Pfarrplan für die nächsten Jahre ein
aktueller Anlass fur den Dekan, wieder einmal unseren Kirchengemeinderat in seiner
Sitzung zu besuchen. So kam Dekan Eckart Schultz-Berg am Donnerstag, 19. April 2018 zu
uns in den Kirchengemeinderat und nach einigen Gedankenanstößen kamen wir mit ihm
ins Gespräch.
Dekan Schultz-Berg warb fur enge Zusammenarbeit der umliegenden
Kirchengemeinden in den oberen Neckarvororten. Dafur wurden viele Gründe sprechen
und nicht nur die weniger werdenden Pfarrstellen. Die Verhältnisse wurden immer
komplexer, auch Verwaltungsaufwände fur Kindergarten und im Grunde fur alle Einrichtungen,
die ja auch unsere Kirchengemeinde als Träger führe. Zugleich sollten die
Theologen frei von Verwaltung sein. Deshalb seien Vernetzungen von Verwaltungen
der verschiedenen Gemeinden unausweichlich. Konkret plädierte Dekan Schultz-Berg
fur eine primäre Zusammenarbeit der Kirchengemeinden Hedelfingen, Rohracker/
Frauenkopf und Wangen als einem „Ring“, der dann uber den Neckar hinuber mit
dem anderen „Ring“ verbunden sein würde. Wangen sei zwar immer noch strukturell
und personell gut aufgestellt aber trotzdem auch wackelig, weil eben die Stellen nur
jeweils mit einer Person besetzt seien und im Krankheitsfalle viel auf dem Spiel stehe.
Außerdem gäbe es in Wangen durch die große Drittmittelförderung durch städtische
Zuschüsse immer mal wieder Schwierigkeiten, was städtische Entscheidungen angehe.
Auch die Pfarrer mussten in Zukunft noch mehr zusammenarbeiten.
Wenn ab Ende 2019 in Hedelfingen und Rohracker/Frauenkopf nur noch ein Pfarrer Dienst tue, dann
käme dieser unter Umständen schnell an seine Grenzen. Die Pfarrämter seien inzwischen
so eng geplant und ohne Puffer, dass alle Amtsinhaber zwangsläufig aufeinander
angewiesen seien.
Er ermutigte die Kirchengemeinden, das Aufeinanderzugehen insgesamt nicht nur in
kleinen Schritten zu planen, sondern weite Horizonte in den Blick zu nehmen. Gefragt
nach den möglichen Satzungen, innerhalb derer eine Zusammenarbeit fur ihn glücken
könne, verwies er auf die Satzung der Kirchengemeinden in Unterturkheim, die sich
eine besondere Gesamtkirchengemeinderatssatzung vom Oberkirchenrat hätten genehmigen
lassen.
Dieses „Verwandtschaftsgeflecht“ habe den Vorteil, dass die Gemeinden
viele Ehrenamtliche strukturell in die Kirchengemeinde einbinden könnten. Dies sei
doch auch fur Wangen mit seinen vielen Ausschussen, durch die die Kirchengemeinderatsarbeit
auf viele Schultern verteilt ist, reizvoll.

Joachim Wolfer


März-Bericht

Ein zentrales Thema bei der Kirchengemeinderatssitzung im März war der Volkstrauertag. Darüber wollte der ökumenische Arbeitskreis mit dem Kirchengemeinderat reden.
Nachdem die aktuelle Situation in der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde, sowie bei den Wangener Vereinen und Bürgern besprochen und diskutiert wurde, kam der Kirchengemeinderat zu folgendem Beschluss: Der KGR befürwortet und unterstützt einstimmig den Gedanken, zusammen mit der katholischen Gemeinde einen Friedensgottesdienst am Volkstrauertag um 18.00 Uhr zu feiern. Weiterhin
begrüßt der KGR einstimmig den Vorschlag, die staatliche Veranstaltung am Vormittag geistlich zu begleiten.

Ein weiterer Punkt war der Rückblick auf das KGR-Wochenende zusammen mit dem Gottesdienstausschuss zum Thema „Lust auf Gottesdienst“. Um die dort gewonnenen Impulse und Ideen in den Gottesdienst einfließen zu lassen, wurden weitere Terminvorschläge eingebracht.
 
Kurt Hoffmann

Februar-Bericht

Einen großen Raum nahm der Haushaltsplan 2018 ein, den Kirchenpfleger Herr Berner wieder sehr anschaulich dargestellt und erklärt hat. Dank der guten Kirchensteuerein-nahmen werden unserer Kirchengemeinde Sonderzuwendungen vom Oberkirchenrat zugeteilt. Dadurch können die stetig steigenden Personalkosten und die extrem niedrigen Zinseinnahmen einigermaßen ausgeglichen werden. So ist es Herrn Berner auch in diesem Jahr wieder gelungen, einen ausgeglichenen Haushalt (was Einnahmen und Ausgaben betrifft) zu erreichen. Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben Sie sich ja vielleicht schon selbst ein Bild davon gemacht, da der Haushaltsplan wie jedes Jahr in den Räumen der Kirchenpflege auslag.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war das Projekt PflegeKulturDemenz, zu dem Frau Mischke und Frau Blödow als Gäste in der Sitzung begrüßt werden konnten. Sie berichteten über den derzeitigen Stand. In dem Projekt geht es darum, ein Beziehungs-netz in Wangen zu knüpfen, um Pflegende zu unterstützen und zu beraten, auf Pflege Angewiesene Teilhabe und Lebensqualität zu ermöglichen und ganz allgemein für das Thema Demenz zu sensibilisieren.
Nach einer Pause war dann die Organisation unserer Anreise zum Kirchengemeinderats-Wochenende, das vom 9.-11. März in Bad Liebenzell stattfindet, auf der Tagesordnung. Wir werden uns mit dem Thema „Lust auf Gottesdienst“ beschäftigen. Und hoffen auf Inspiration, um diese Lust dann auch in die Gemeinde einzubringen.
Sonja Ströhle

Januar-Bericht

Im Mittelpunkt der Sitzung am 18.1.2018 standen die Finanzen. Die Rechnungsprüfung im Dezember 2017 durch den Oberkirchenrat ergab keine Beanstandungen. Herr Berner stellte ausführlich den Rechnungsabschluss für 2016 vor.
Der Rechnungsabschluss sowie der Vermögenshaushalt wurden vom Kirchengemeinderat genehmigt und können in der Zeit vom 5. März bis 14. März 2018 in den Räumen der Kirchenpflege eingesehen werden. Der Kirchengemeinderat dankte Herrn Berner für seine sehr gute und gewissenhafte Arbeit.
Das Kirchengemeinderat-Wochenende im März steht dieses Jahr unter dem Motto: „Lust auf Gottesdienst“. Als Referentin ist Pfarrerin Ederer aus Schwäbisch Gmünd eingeladen. Anregungen aus der Gemeinde sind herzlich willkommen.
Roland Siedlecki

Berichte aus dem KGR 2017

Dezember-Bericht

Am 14. Dezember traf sich der Kirchengemeinderat zum letzten Mal im Jahr 2017. Wie immer begannen wir eine halbe Stunde früher im Pfarrhaus, um nach der Sitzung noch gemütlich bei Frau Varella und Herr Wolfer das Jahr ausklingen lassen zu können.
Zu beschließen war der Opferplan, sowie PIA-Ausbildungsstellen für Kindergarten und Kinderhaus. Somit werden im kommenden Jahr zwei Ausbildungsplätze für Erzieherinnen geschaffen, eine im Kinderhaus und eine weitere im Kindergarten.
In die Planungen für den Haushalt wurde Geld für 60 Liederbücher „Neue Lieder“ und für Gesangbücher eingestellt.
Sehr erfreulich war der Ertrag beim Weihnachtsmarkt. Insgesamt 2107,80 Euro konnten eingenommen werden.
Davon wurden an das Organisationsteam Weihnachtsmarkt 425 Euro gespendet. Dieses Geld kommt verschiedenen Einrichtungen/Vereinen in Wangen zugute. Wir danken allen Helferinnen und Helfern.
Ulrike Schwarz

November-Bericht

Im Rahmen seiner turnusgemäßen Sitzung am 23.11.2017 hat der Kirchengemeinderat das Kinderhaus besucht. Die Leiterin des Kinderhauses, Frau Anke Leistert, stellte das Haus und die Räumlichkeiten vor. Der KGR zeigte sich sehr zufrieden mit dem baulichen Zustand der Einrichtung und mit den angebotenen Spielmöglichkeiten.
Sehr gelobt wurde die von Frau Leistert vorgestellte Konzeption und die von ihr eingeleiteten Verbesserungsmaßnahmen. Für den Garten von Kinderhaus und Kindergarten wurde die Finanzierung einer neuen Schaukel sowie des Fallschutzes des Klettergerüsts verabschiedet.

Roland Siedlecki

Oktober-Bericht

Zentraler Punkt der Sitzung war der Besuch von Doris Müller, Sigrid Franke, Doris Denneler und Sybille Zagni als Vertreterinnen des Weltladens.
Der Weltladen bei uns in Wangen wurde in den 80er Jahren als 3. Welt-Laden von engagierten Gemeindemitgliedern als eigenständiger Verein gegründet. Ziel der Welt-läden heute ist es, zu mehr Gerechtigkeit in den Handelsbeziehungen zwischen den Ländern des Globalen Südens und des Nordens beizutragen. Um dieses Ziel zu erreichen, verkaufen die Weltläden Produkte aus Fairem Handel, beteiligen sich an politischen Kampagnen und leisten Informations- und Bildungsarbeit zu Fragen des Fairen Handels. Derzeit hat der Weltladen in Wangen 34 Mitglieder und über 20 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen. Der Weltladen wird von der Kirchengemeinde finanziell unterstützt.
Die Bilanz und die Möglichkeiten des Weltladens wurden ausgiebig diskutiert. Das Umfeld ist dadurch, dass mittlerweile auch die großen Supermärkte fair gehandelte
Produkte anbieten, schwieriger geworden. Obwohl Wangen der zweite Fair-Trade Stadtbezirk war, fehlt es immer noch an Bekanntheit und auch an Zulauf.

Wünschenswert wäre eine stärkere Unterstützung der Ehrenamtlichen im Weltladen durch jüngere Mitarbeiter.
Der Kirchengemeinderat bedankt sich ausdrücklich für das große Engagement der
Akteure des Weltladens.

Roland Siedlecki

September-Bericht


Im Mittelpunkt der Septembersitzung standen zweifelsohne die Auswirkungen des sogenannten Pfarrplanes 2024 auf unsere Kirchengemeinde und unsere Partner in unserem Distrikt, Hedelfingen und Rohracker/Frauenkopf. Der Pfarrplan ist ein gesamtwürttemberger Projekt und bedeutet nichts anderes, als dass die Pfarrstellen der Gemeinden fortlaufend an die Gemeindegrößen angepasst werden. Dabei gilt, dass eine Kirchengemeinde mit 1800 Gemeindeglieder Anspruch auf eine Pfarrstelle hat.
Die Jahreszahl bedeutet jeweils, dass eine Stellenreduzierung in der Regel dann bis zu dieser Jahreszahl umgesetzt sein sollte.
Inzwischen sind unsere Kirchengemeinden wieder kleiner geworden. Das Dekanat Cannstatt hat im Vergleich zu allen anderen Dekanaten in Württemberg den größten Gemeindeschwund zu beklagen.

Im Juli hatten unsere drei Kirchengemeinderäte also jetzt die Zielzahlen für den Pfarrplan 2024 in einer gemeinsamen Sitzung zur Kenntnis genommen. Die Landeskirche will bis 2024 eine der drei Pfarrstellen in unserem Distrikt streichen. Der Vorschlag der Kommission traf bei diesem Pfarrplan die Gemeinden Hedelfingen und Rohracker/Frauenkopf.
Wir dürfen uns dabei erinnern, dass unsere Kirchengemeinde noch weit vor dem letztmaligen Pfarrplan 2018 auf die zweite 0,5 Stelle zugunsten unserer Distriktgemeinden verzichtet hat. Pfarrerin Wagner hat uns ja schon Ende 2007 verlassen und seit damals leben wir mit einer Stelle. Für uns in Wangen heißt das jetzt im Pfarrplan 2024 konkret: Wangen behält auf alle Fälle bis 2024 seine ganze Pfarrstelle.
Wir werden aber in Zukunft noch viel enger mit den Gemeinden Hedelfingen und Rohracker/Frauenkopf, die eine Stelle verlieren werden und dann gemeinsam nur noch eine Pfarrstelle haben, zusammenrücken müssen.

Joachim Wolfer

Juli-Sitzung

Für die Sommersitzung wurde ein außergewöhnlicher Ort ausgewählt: Die Sitzung fand im Gemeindegarten statt – wegen des regnerischen Wetters im Haus. 
Das Gemeindefest, das Petrus-Oratorium sowie der Betriebsausflug wurden besprochen und von allen als positiv und sehr zufriedenstellend bewertet.

Von den Mitgliedern des Gottesdienstauschusses (Frau Streitenberger, Frau Hoffmann, Frau Nägele und Herrn Wolfer) wurden die Gottesdienste des letzten Jahres nochmal im Verlauf des Kirchenjahrs dargestellt und gemeinsam reflektiert. Insgesamt kamen sowohl die bewährten Gottesdienste als auch die neueren Ideen (z.B. Mini-Kirche, das Osterfeuer mit Taufen oder die Familiengottesdienste) sehr gut an, so dass dieses Konzept beibehalten wird.
Für den neuen Pfarrbrunnen wurde einstimmig beschlossen, langfristig einen Reparatur-fonds anzulegen, da die Stadt sich an den zukünftigen Reparaturkosten nicht beteiligen wird.
Zum Abschluss der Juli-Sitzung wurde der KGR von Herrn Nenner und dem Gemeindegarten-Ausschuss mit leckeren, mediterranen Speisen ganz großartig verwöhnt. Gegen Ende sangen alle Anwesenden noch gemeinsam aus dem Jugend-Kirchenliederbuch, begleitet von Herrn Wolfer an der Gitarre.


Heike Ulrich

Juni-Bericht

In der Juni-Sitzung war die Michel-Redaktion zu Besuch und berichtete von ihrer Ar-beit. Unter anderem macht die neue, farbige Gestaltung die Erstellung des Gemeindebriefes sehr viel aufwändiger. Der Michel wird aber allgemein als sehr ansprechend empfunden. Es wurden neue Themenreihen angedacht, z.B. Vorstellung der Einrichtungen und Gruppen unserer Gemeinde.

Einen großen Teil der Tagesordnung nahm die Zukunft der Wärmestube ein. Grundlage dabei ist ein neuer Vertrag mit der Stadt Stuttgart. Die Ambulante Hilfe e.V. wird neuer Partner der Kirchengemeinden und der Stadt Stuttgart und wird dabei Anstellungsträger für die hauptamtliche Sozialarbeit. Das Bemerkenswerte an diesem Vertrag ist die Zusammenarbeit von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen.

Wir verabschieden unsere Pfarrerin Frau Gern im Gottesdienst am 13. August in ihre zweite Elternzeit. Wir bedanken uns recht herzlich für ihr Engagement und die angenehme Zusammenarbeit und wünschen ihr alles Gute.

Birgit Groß

Mai-Bericht

Der Kirchengemeinderat trifft sich jedes Jahr einmal außerhalb der regelmäßigen Sitzungen zu einem Tag der Besinnung, zum Diskutieren und um neue Anregungen zu erhalten. Dieses Mal stand unter anderem der Reformator Johannes Brenz im Mittelpunkt. Dazu haben sich die Teilnehmer an der Wirkungsstätte von Brenz in Schwäbisch Hall getroffen. Eine hochinteressante Stadtführung von dessen Ehefrau Margarethe – stilecht historisch gewandet und auch aus deren Sicht beschrieben – bot einen sehr guten Einstieg in das Thema. Nach einer Führung durch die Haller Michaelskirche wurde über die von Martin Luthers verfasste Schrift von der Freiheit eines Christenmenschen diskutiert (Fotos siehe Rückseite Juni-Michel).

Der Gemeindegartenausschuss informierte über den guten Erfolg der Filmnacht – mit Paella und viel Popcorn – in dessen Mittelpunkt der Film „Martin Luther“ stand.

Der Bauausschuss informierte über den aktuellen Stand der Ausbaumaßnahme im Kindergarten. Bekanntlich soll der Kindergarten um einen Raum für die Erzieherinnen erweitert werden, der dann auch für Elterngespräche genutzt werden kann. Die Planungen sind soweit abgeschlossen und das Baugesuch ist eingereicht.

Selina Häberlein

April-Bericht

Der Kirchengemeinderat hat die Projekte für den Kirchentaler 2017 festgelegt. An dieser Stelle sagen wir allen DANKE, die sich im letzten Jahr daran beteiligt haben.

Ein weiterer großer Tagesordnungspunkt war das geplante Projekt zur "Pflege Kultur Demenz im Quartier", das von unserer Begegnungsstätte ausgearbeitet wurde. In den nächsten 2 Jahren sollen mehrere Veranstaltungen geplant und durchgeführt werden. Ziel ist es, die drei Themen Pflege, Kultur und Demenz mit Leben zu füllen, so dass davon betroffene Menschen einen schnellen und umfassenden Zugang zu Hilfen und Angeboten haben. Das Projekt wird teilweise vom Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg wissenschaftlich begleitet und gefördert.
Der Kirchengemeinderat hat der Durchführung des Projekts als Aufgabe der Begegnungsstätte zugestimmt.


Michael Mischke

Bericht aus der März-Sitzung

In der Märzsitzung des Kirchengemeinderates stellte sich Herr Vinh Phat Huynh vom buddhistischen Verein Lotus e.V. vor und erläuterte den Ablauf der Mandala-Erstellung im Gemeindehaus.
Einen großen Platz nahm die Optimierung der Leuchtmittel in der Bistroküche vor dem Seminarraum ein. Nach längerer, zum Teil kontroverser Diskussion, wurde der vorgestellten Beleuchtungsoptimierung mit einer Mehrheit zugestimmt.
Ebenfalls wurden die neuesten Zahlen über die Entwicklung der Gemeindeglieder, Taufen, Bestattungen, Trauungen, Konfirmanden, Ein- und Austritte vorgestellt und diskutiert. Hierbei wurde klar, dass die Anzahl der evangelischen Gemeindeglieder kontinuierlich sinkt. Zum Ende des Jahres 2016 waren es in Wangen noch 1877 Gemeindeglieder (2015: 1901 Gemeindeglieder).


Kurt Hoffmann

Bericht aus der Februar-Sitzung

Zwei große Themen bestimmten die letzte Sitzung.
Das war zum einen der Haushaltsplan 2017 und zum anderen die Neubesetzung der Ausschüsse. Kirchenpfleger Thomas Berner gab eindrücklich zu bedenken, dass vor allem die Personalkosten im Kinderhaus und im Kindergarten im Blick behalten werden müssen, da die Zuschüsse der Stadt Stuttgart die Kosten nicht ausreichend decken. Derzeit ist ein Ausgleich noch möglich, aber auf die Länge der Sicht müssen andere Optionen erwogen werden.
Auch der Betrieb der Begegnungsstätte ist auf Sponsoren und fantasievolle Fundraising-Aktionen angewiesen, um Einnahmen und Ausgaben auf einem einigermaßen ausgeglichenen Niveau zu halten.

Wie Sie im Michel lesen konnten, wurden während der laufenden Amtszeit des Kirchengemeinderats (KGR) vier Mitglieder neu in das Gremium gewählt. Daher war die Besetzung der Ausschüsse ein Tagesordnungspunkt – alle KGR-Mitglieder hatten die Möglichkeit, entweder neue Schwerpunkte zu setzen oder beim einst gewählten zu bleiben.
Erfreulicherweise wurden alle Ausschüsse so besetzt wie es erforderlich ist.


Sonja Ströhle

Bericht aus der Januar-Sitzung

Am 19.1.2017 fand die erste Sitzung des Kirchengemeinderats im neuen Jahr statt. Pfarrerin Angelika Gern hat zusätzlich zu den Aufgaben bei uns in der Gemeinde ab März vorübergehend die Betreuung der Konfirmandenarbeit in der Gemeinde in Uhlbach übernommen. Der KGR wünscht Frau Gern viel Erfolg dabei.

Der Oberkirchenrat hat ein Pilotprojekt zur Einführung von "Churchdesk" in Kirchengemeinden gestartet. Unsere Gemeinde ist angesprochen worden, sich an diesem Pilotprojekt zu beteiligen. Bei „Churchdesk“ handelt es sich um eine Softwarelösung, die die Verwaltung verschiedener EDV Anwendungen in den Kirchengemeinden unterstützen und vereinfachen soll. Herr Mischke hat eine Übersicht über Ansatz, Funktionen, Stärken und Schwächen der Software und des Pilotprojekts vorgestellt. Da etliche Punkte von Seiten des Anbieters noch nicht geklärt sind, hat sich der Kirchengemeinderat gegen die Teilnahme am Pilotprojekt entschieden. Gleichwohl sollen nach Beendigung des Projekts dessen Ergebnisse überprüft
werden.