• addremove Kirchenwahl aktuell

    Neue Mehrheiten machen's spannend
    Mehr als 400.000 der knapp 1,8 Millionen Wahlberechtigten haben sich am Sonntag, 1. Dezember, an der Neuwahl der Kirchengemeinderäte und der württembergischen Landessynode beteiligt. Trotz einer deutlich geänderten Zusammensetzung der Synode sieht Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July Kontinuität: „Wir werden eine betende und eine gesellschaftlich engagierte Kirche sein und bleiben.“
    Ganze Meldung auf www.elk-wue.de

  • addremove Die Kirchenwahl in Württemberg

    Die Kirchenwahl erklärt (Mit Klick auf das Vorschaubild wird das Video beim Anbieter YouTube abgespielt.)

    Am 1. Dezember 2019 wählen die rund zwei Millionen wahlberechtigten Mitglieder der Evangelischen Landeskirche in Württemberg neue Kirchengemeinderäte sowie eine neue Landessynode.

    Etwa 10.000 Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte leiten die etwa 1.244 Kirchengemeinden der Landeskirche zusammen mit ihrer Pfarrerin bzw. ihrem Pfarrer. Und die 90 ebenfalls zu wählenden Landessynodalen bestimmen den Kurs der gesamten Kirche auf landeskirchlicher Ebene mit.

    Wichtig, so der Landesbischof July, sei die Unterstützung durch eine breite Wahlbeteiligung: „Jede Wählerin und jeder Wähler unterstützt auf diese Weise unser Kernanliegen in der württembergischen Landeskirche: Dass die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus in Wort und Tat auch in Zukunft die Menschen im Land erreicht, ihnen hilft, sie ermutigt, sie tröstet.“

    Alle Infos zur Kirchenwahl auf www.kirchenwahl.de

  • addremove Die Wahl in die Kirchengemeinderäte

    Was ist der Kirchengemeinderat? (Mit Klick auf das Vorschaubild wird das Video beim Anbieter YouTube abgespielt.)

    Am 1. Dezember 2019 werden in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg über 10.000 Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte gewählt.

    In den Gemeinden der württembergischen Landeskirche ruht die Verantwortung auf mehreren Schultern. Die Pfarrerin bzw. der Pfarrer leiten gemeinsam mit dem gewählten Kirchengemeinderat die Gemeinde. In jeder Gemeinde werden am 1. Advent zwischen vier und 18 Kirchengemeinderäte gewählt. Das Ergebnis der Wahl des Kirchengemeinderats in Ihrer Gemeinde erfahren Sie über Ihr Pfarramt.

    Mehr über die Aufgaben des Kirchengemeinderats auf www.kirchenwahl.de

  • addremove Die Wahl der Landessynode

    Was ist die Landessynode? (Mit Klick auf das Vorschaubild wird das Video beim Anbieter YouTube abgespielt.)

    Am 1. Advent 2019 werden nicht nur die Kirchengemeinderäte, sondern auch die Mitglieder für die 16. Württembergische Landessynode gewählt.

    Die Landessynode wird direkt von den Gemeindegliedern gewählt. Sie ist die gesetzgebende Versammlung der Kirchenleitung. Ihre Aufgaben ähneln denen von politischen Parlamenten.

    Die Evangelische Landeskirche in Württemberg ist die einzige Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland, in der die Mitglieder der Landessynode direkt von den Gemeindegliedern gewählt werden (Urwahl). Die Synodalen werden in Wahlkreisen für sechs Jahre gewählt.

    Wer kandidiert in Ihrem Wahlkreis für die Landessynode?
    Finden Sie es mit Hilfe der Kandidierendendatenbank hier heraus.

    Die Landessynode auf einen Blick auf www.kirchenwahl.de

  • addremove Die Kirchenwahl in unserer Gemeinde

    Einige userer Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte stellen Gedanken zu ihrer Arbeit vor:

    Also – wenn man mich fragen würde, was das Beste am Kirchengemeinderat ist, dann würde ich darauf antworten: „Lass mich kurz überlegen – da gibt es so vieles, was in den letzten 2 ½ Jahren passiert ist.“
    Am besten sind die lockeren, lustigen, spannenden und aufregenden KGR-Sitzungen.
    Natürlich gibt es auch mal Themen, die langweilig sein können – das empfindet ja sowieso jede und jeder anders. Bis jetzt war meine Zeit im Kirchengemeinderat für mich sehr bereichernd. Man lernt einfach viel fürs Leben. Aber man kann auch viel von sich und von den Dingen aus seinem Alltag mit einbauen. Alles in allem ergänzen wir uns alle gegenseitig. Jede und jeder hat andere Stärken und das ist super.

    Als Mitglied im KGR ist es auch bereichernd, dass man miterleben kann wie z.B. ein neues Projekt geplant, erarbeitet und dann durchgeführt wird. Und sich dann freuen kann, wenn es funktioniert hat.
    Das Mitarbeiterfest, Gemeindefest oder auch das Jubiläum der Begegnungsstätte sind tolle und schöne Dinge, die man zusammen erreicht hat – darauf kann man auch stolz sein.
    Mein Fazit zur Zeit im Kirchengemeinderat ist ganz klar und einfach: Ich bereue es nicht, 'ja' gesagt zu haben und KGR zu werden, und ich würde diese Entscheidung jederzeit wieder so treffen.

    Daniel Schmid

     

    Seit 2 ½ Jahren bin ich inzwischen im Kirchengemeinderat und die anfänglichen Un-sicherheiten sind dem Staunen gewichen, wieviel Neues und Interessantes es immer wieder zu entdecken und erfahren gibt. Ich erlebe Gemeindearbeit als vielschichtig mit vielen Facetten. Fachliche, sachliche, organisatorische Aufgaben sind genauso wichtig wie soziale, kommunikative und menschliche Aspekte. Dieses Spektrum an Möglichkeiten der Mitarbeit in einer tollen Gruppe empfinde ich als sehr bereichernd – auch
    das Klima passt.
    Im vergangenen Jahr hat mich der Gottesdienst-Workshop sehr beeindruckt. Es war
    erstaunlich, wie viele Möglichkeiten es gibt, Gottesdienste zu feiern und es ist sehr schön, dass wir hier in unserer Gemeinde diesen Gestaltungsspielraum haben und ihn nutzen können.
    Das Projekt „Nachbarschaf(f)t Leben“ ist ein für mich ganz wichtiges Projekt. Ich freue mich sehr, mich dort neben der Gemeindearbeit engagieren zu dürfen und damit zu etwas Sinnvollem beizutragen.
    Birgit Groß

    Das größte Erlebnis in der Kirchengemeinde waren die Feste im Jahre 2015. Das 25-jährige Jubiläum der Begegnungsstätte und der Kirchentag. Nachdem wir in Wangen ein tolles gemeinsames Abendmahl mit unseren Gästen, dem Zentrum Regenbogen,
    feiern durften, haben wir schon vier Wochen später eine Woche lang das Jubiläum der Begegnungsstätte gefeiert. Dabei konnten wir unser Gesicht zeigen als offene Kirchengemeinde, die jeden ohne Schranken und Vorbedingungen willkommen heißt.  
    Mit der Zuversicht, dass genug für alle da ist, haben wir die Flüchtlinge aufgenommen. Viele haben sich engagiert und geholfen, so dass wir dabei ein starkes Bild abgegeben haben.   
    Viele Aufgaben, die mit Organisation, Verwaltung, Finanzen und Mitarbeitern, Verabschiedungen und Begrüßungen zum Wachsen der Kirchengemeinde beigetragen haben, habe ich gerne angenommen. Besonders wichtig sind mir dabei die Menschen, die uns begegnen und mit denen wir es zu tun haben. Dass wir alle in ihrer Art annehmen und denen, die mit uns arbeiten, auch entsprechend Danke sagen. Das Schöne daran ist, dass die Aufgaben in einer guten Gemeinschaft besprochen und erledigt werden.

    Ich finde es für mich bereichernd, wenn wir als Kirchengemeinde gemeinsam feiern, Gottesdienste und Feste, und mit den Anregungen unseren Glauben und unser Leben gestalten.  
    Michael Mischke

    Dieses Jahr sind wieder Kirchengemeinderatswahlen. Ich bin nun seit fünf Jahren Mitglied im Kirchengemeinderat und gestatte mir einige Gedanken hierzu. Den Großteil der Arbeit, die der KGR macht, sieht man nicht, kann man nicht sehen und muss man auch nicht sehen. Das ist aber auch nicht entscheidend. Entscheidend ist, die gemeinsame Aufgabe stets im Blickfeld zu behalten, die Gemeinde zu leiten und inhaltliche, strukturelle, personelle und finanzielle Entscheidungen zu treffen. Und stets die Menschen in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu stellen. Dies geht nur mit einem hohen Maß an Engagement. Neben vielen schönen Augenblicken gibt es gelegentlich auch Enttäuschungen, Ärger und Frustrationen. Damit muss man leben können. Aber das Wichtigste was bleibt, ist die Erkenntnis, etwas Sinnvolles zu tun.
    Roland Siedlecki

    Anfangs war ich skeptisch oder eher gesagt etwas ängstlich, ob ich der Aufgabe als Kirchengemeinderätin gewachsen bin. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen und ich freue mich immer wieder auf die Begegnungen und gemeinsamen Aktivitäten, die das Miteinander stärken. Trotz hin und wieder kontroversen Ansichten sind wir ein ganz tolles Team! Ich erfahre durch diese Arbeit viel Freude und seelischen Halt.
    Auch die Arbeit mit den Geflüchteten in Wangen ist für mich eine Herzensangelegenheit!
    Patricia Sperrle

     

    Geben auch Sie am 1. Dezember 2019 Ihre Stimme bei der Kirchenwahl ab!

    Haben Sie Fragen zur Wahl, die Ihnen auf www.kirchenwahl.de nicht beantwortet werden? Dann wenden Sie sich an unseren Pfarrer Joachim Wolfer oder an amtierende Kirchengemeinderätinnen und -räte.

    Auch wenn Sie für die Kirchenwahl kandidieren möchten, stehen wir gerne zur Verfügung! Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wir beantworten gerne ganz unverbindlich Ihre Fragen.

    Gemeindebüro, Tel. 0711 427517

     

    Informationen zu den Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl der Landesyndode finden Sie ab Oktober 2019 auf www.kirchenwahl.de.

Ein neuer Kirchengemeinderat – Leben in unserer Gemeinde

In den letzten Ausgaben des Michels stellten einige KirchengemeinderätInnen ihre Arbeit vor. Dabei konnte man erahnen wie vielfältig und auch bereichernd die Arbeit ist. Vor der letzten Kirchenwahl entwickelten wir Ideen, was wir in den nächsten sechs Jahren angehen wollten. Angebote für junge Menschen und Familien sollten durchgeführt, diakonische Projekte und spirituelle Angebote sollten angegangen werden.

Zudem wollten wir Begegnungsmöglichkeiten für Menschen aller Kulturen schaffen. Mit den Tauferinnerungsgottesdiensten, den Abenden „Kunterbunt“, dem Café unter der Kastanie und den Kinoabenden konnten wir viele neue Angebote etablieren, die genau die entsprechenden Zielgruppen ansprachen. Viele neue Mitarbeitende und Teilnehmende konnten wir ansprechen. Darüber freuen wir uns sehr und bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern.
Darüber hinaus gelang die Wiederbelebung des Gemeindegartens, der mit Herrn Nenner einen sehr rührigen Vorsitzenden hat und dem unser Dank gilt.
Auch für den neuen Kirchengemeinderat gibt es vielfältige Herausforderungen. Neben der Betreuung und Weiterentwicklung unserer bestehenden Angebote gilt es, die Begegnungsstätte zu einem Stadtteilhaus weiterzuentwickeln, die Jugendarbeit finanziell auf sichere Beine zu stellen und die Umsetzung des Pfarrplans zu begleiten. Nicht zuletzt soll der Gottesdienst im Mittelpunkt der Arbeit stehen.
Für das Leben in der Gemeinde und zur Bewältigung all dieser und vieler anderer Aufgaben braucht es immer wieder Menschen, die daran teilnehmen und/oder mitarbeiten.

Es wäre schön, wenn Sie dabei wären.

Ulrike Schwarz