Haben Sie sich auch schon gefragt, was wohl mit diesem Schriftzug mit den netten Buchstabenmenschen gemeint ist? Das Projekt, das dahinter steckt, wurde von der Begegnungsstätte, von Regine Mischke, ins Leben gerufen.
Ziel des Projektes ist Information, Hilfe, Beratung, Unterstützung und Entlastung für Pflegende, Sensibilisierung für das Thema Demenz, Bewusstsein schaffen für die Notwendigkeit kultursensibler Pflege. Ziel ist aber auch, ein gutes Nachbarschaftsverhältnis unter den Wangenern herzustellen.
Für den Zeitraum von zwei Jahren sind viele Angebote geplant, die einen starken Bezug zu Wangen haben und dort unterschiedliche Zielgruppen erreichen wollen. Ich wurde angesprochen, dieses Projekt ehrenamtlich zu unterstützen und freue mich, wenn ich zum Gelingen beitragen kann. Beeindruckt haben mich nicht nur die Ziele und die Angebote, sondern auch die Lesarten im Logo: „Nachbarschaft leben“ und „Nachbar schafft Leben“!
Diese Interpretationsmöglichkeiten in diesen zwei Wörtern finde ich sehr aussagekräftig: wenn wir eine gute Nachbarschaft leben, dann schaffen wir unter uns Nachbarn für alle Beteiligten mehr Leben, mehr Lebensfreude und mehr Lebensqualität.
Ich selber unterstütze seit Jahren ein älteres Nachbarehepaar mit Einkauf und Hilfe bei Arztbesuchen. Das ist ein super Beispiel für eine Win-Win-Situation: meine Nachbarn haben etwas davon, und mir – ich bin ja auch Nachbar meiner Nachbarn – vermittelt das Gefühl, geholfen zu haben, eine große emotionale Freude.
Und – seien wir einmal ehrlich – sind wir nicht alle ein bisschen Nachbar?

Ich bin der von oben drüber, du bist der von links daneben, sie und er wohnen gegenüber und die Familie da, zwei Häuser weiter, die kenn ich auch, für die hab ich schon mal ein Paket abgenommen. Man weiß den Namen, man grüßt sich, „a Schwätzle ieber dr Zaun“, man trifft sich beim Einkaufen und hält kurz an, um über den Nachbarn vorne am Eck zu lästern, weil der „scho wiedr d’Gass ned kehrt hot“. Aber – vielleicht hat das ja auch seinen Grund?
Das Projekt „NACHBARSCHAF(F)T LEBEN“ startet gerade durch: in der BGS und im Kornhasen gibt es ab Juni einmal im Monat die Veranstaltung „Hurra, wir lesen noch!“, am 18. Juli 2018 ist ein Vortrag zum Thema „Prä-Demenz“ (Ich vergesse immer mehr – „Fehlalarm“ oder Grund zur Sorge?) geplant, am 23. Oktober 2018 gibt es einen Kinofilm über Alzheimer im Gemeindehaus und das Team „Nachbarschaft und Grünzeug“ ist in den Wangener Vorgärten schon sehr aktiv.

Weitere Angebote sind geplant, wir werden Sie informieren. Wir freuen uns über jeden, der bei den Angeboten und Aktionen – oder als Teilnehmer – in diesem Projekt mitmachen will.

Interessenten können sich gerne bei mir melden.
Ulrich Heinz
Tel. 0711 423607, u-r.heinzdontospamme@gowaway.t-online.de


Ich vergesse immer mehr – „Fehlalarm“ oder Grund zur Sorge?

Mittwoch, 18. Juli 2018, 18.00 Uhr, Begegnungsstätte


Wir alle werden mit zunehmendem Alter vergesslicher. Viele Menschen machen sich Sorgen um ihr Gedächtnis: Wann und wie lange sind Gedächtnisstörungen „normal“, und ab wann müssen wir über eine beginnende Demenzerkrankung wie Alzheimer nachdenken? Was können wir tun, um eine Demenzerkrankung zu vermeiden oder zumindest möglichst lange hinauszuzögern?
Und falls doch eine Demenz vorliegt: Was ist das für eine Krankheit, bei der man immer mehr vergisst und sich immer „seltsamer“ verhält? Wie äußern sich Alzheimer und andere Demenzerkrankungen, wer stellt die richtige Diagnose, wie verläuft eine Demenz und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Und was bedeutet eine Demenz für den Einzelnen, für die Familie, für die Gesellschaft?
„Vogel-Strauß-Politik“ nützt hier jedenfalls nichts – wir müssen uns mit dem Thema Vergesslichkeit aktiv auseinandersetzen!
 
Antwort auf alle Ihre Fragen gibt Ihnen Sylvia Kern, Geschäfts­führerin der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg | Selbsthilfe Demenz, in einem informativen und anschaulichen Vortrag – selbstverständlich wird genügend Zeit für Nachfragen und Austausch sein!
 

Projektgruppe zur Planung und Installierung einer Angebotsstruktur für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige…
… sind Ehepartner, Töchter, Söhne, Geschwister, Verwandte, Freunde und Nachbarn von pflegebedürftigen Menschen
… pflegen alleine oder mit Unterstützung
… begleiten und sorgen sich um pflegebedürftige Menschen zuhause oder im Heim

WIR SIND
haupt- und ehrenamtlich Engagierte im Stadtteil mit einem Bezug zum Thema

WIR WOLLEN
pflegende Angehörige stärken und vernetzen
die Arbeit und das Engagement pflegender Angehöriger würdigen
eine Plattform schaffen, auf der pflegende Angehörige sich treffen, austauschen und stärkende Angebote gemeinsam wahrnehmen und entwickeln können.

WIR SUCHEN
Mitdenker_innen,
denen das Thema am Herzen liegt und
die Lust haben, mitzumachen!


Jägerhalde 7, 70327 Stuttgart-Wangen, Tel. 0711 489998 20 Kontakt: Christine Schneider

Wir knüpfen ein Beziehungsnetz in Wangen!

Unter dem Motto NACHBARSCHAF(F)T LEBEN geht es um praktische Unterstützung und Kontakt in Wangen. (PDF)
Leben und pflegen gelingt besser, wenn es in der Nachbarschaft Kontakt, Begegnung und Engagement gibt. So kann Lebensqualität durch Beziehungen im Quartier auch im Alter und bei Krankheit erhalten bleiben.
Lebendige Nachbarschaft ist für uns aber auch die Antwort auf Anonymität und Vereinsamung.
Wir wollen etwas tun, damit Sorge für andere und Betreuung nicht überfordert.
Uns interessiert, wie in anderen Kulturen mit den Fragen des Alters umgegangen wird.  

Deshalb suchen wir den Kontakt und die Zusammenarbeit mit allen, die an einem zukünftigen Netzwerk für PflegeKulturDemenz mitknüpfen wollen. Ein tragendes Netz für den Alltag kann nur gemeinsam entstehen.

Machen Sie mit!
Ihre Meinung interessiert uns! Was brauchen wir in Wangen, damit man hier gut leben kann?

Weitere Infos erhalten Sie über die Projektgruppe „PflegeKulturDemenz“ und in der Begegnungsstätte.

 

Interessenten können sich gerne bei mir melden.
Ulrich Heinz
Tel. 0711 423607, u-r.heinz@t-online.de