Rückblick

Auf der Suche nach Heimat mit der biblischen Ruth

Was ist meine „Heimat“?
An welchem Ort, mit welchen Menschen, fühle ich mich richtig wohl?
Und kann uns die fremde Moabiterin Ruth dabei ein Vorbild werden?
Diese und andere Fragen stellten sich 35 Kinder und Teens im Alter zwischen 3 und 15 Jahren und 5 Erwachsene bei der Kinderbibelwoche in den Herbstferien. Bei den täglichen Theateranspielen der Teenie-Mitarbeiter*innen begleiteten sie die junge Moabiterin.
Ruths Geschichte beginnt mit einer verheerenden Dürre, die die Familie um Noomi und Elimelech mit ihren 
beiden Söhnen zur Flucht aus ihrer Heimat Judäa nach Moab zwang.
In Moab heiraten die Söhne die jungen Moabiterinnen Ruth und Orpa. Bald sterben Elimelech und seine Söhne. Die Frauen sind auf sich selbst gestellt. Mittellos, rechtlos. Dennoch lassen sich Ruth und ihre Schwiegermutter Noomi nicht unterkriegen; sie teilen ihr Leben und ihren Glauben miteinander und finden schließlich alle eine neue Heimat, weil sie mit viel Nächstenliebe von verständnisvollen Menschen auf genommen werden. 
In Wahlgruppen gestalteten Kinder ihre eigene fantasievolle „Heimatkiste“ aus Schuhkartons mit Swimmingpool auf dem Dach, Schaukel oder gemütlicher Kuschelecke in der Wohnung.

Eine Gruppe fotografierte Orte in Wangen für ein „Heimatmemory“ mit aus Kindersicht interessanten Motiven. Für liebgewonnene Erinnerungen aus der Kindheit wurden „Heimatkisten“ aus Holz gebaut, selbstgebundene Fotoalben hergestellt 
und schön verziert, sowie leckere schwäbische Flachswickel gebacken. Bei einem Aufgabenspiel durch den Ortskern von Wangen lernten die Kinder ihren Heimatort nochmal besser und vielleicht auch neu kennen. Für leckeres Mittagessen sorgten täglich Bärbel Jancevskis und Roswitha Kretschmer – ein absolutes Muss für heimatliche, wohlige Gefühle!

Der sonntägliche Gottesdienst für Jung und Alt war wie immer gut besucht und wurde durch ein kindgerechtes „Nudeln-Mit-Tomatensoße-oder Bolognese-Mittagessen“, zubereitet von den Sternchenköchen, abgerundet.

 Heike Ulrich

Impressionen von den Kinderbibeltagen 2019

"Wetten das...mein Gott echt stark ist"? Kinderbibeltage 2018

Im von Jugendlichen gespielten Theaterstück ging es um den Propheten Elia, der König Ahab beweisen musste, dass sein Gott der stärkere ist. Im Land Israel herrschten Dürre und Hungersnot. Rudi Rabe, ein hilfsbereiter und gutmütiger Vogel, begleitete die Erlebnisse von Elia mit Gott und führte gekonnt durch die Szenen. Rund 25 wissbegierige Kinder, die von 11 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen betreut wurden, verfolgten gespannt das mitreißende Ringen um den stärkeren Gott.

Die ersten beiden Tage prägten Bastelangebote das bunte Treiben, wie zum Beispiel Körbe flechten, Raben und Regenmacher basteln, Töpfern und Windräder bauen.
Am dritten Tag backten alle Kinder ein leckeres Brot im Tontopf. Anschließend begaben sie sich auf eine Elia-Schnitzeljagd in den Wangener Weinbergen, bei der zwölf reizvolle Aufgaben beantwortet werden sollten, welche sie mit Bravour lösten.
Wie immer fanden die Kinder das von Frau Jancevskis und Frau Kretschmer zubereitete Essen sehr lecker.

Die Kinderbibeltage endeten am Sonntag mit einem sehr gut besuchten Familiengottesdienst, bei dem es zum Mittagessen ausgezeichnet schmeckende Linsen mit Spätzle à la Sternchenköche gab.


"Mit Martin auf Entdeckertour" Kinderbibeltage 2017

„Deine Gnade reicht, für diesen Augenblick, deine Gnade reicht auch für den nächsten Schritt ....und für eiine gaanze Eeewigkeit.....“
In den Herbstferien war das Gemeindehaus wieder fest in Kinderhand und -mund. Denn unsere Kinderbibeltage fanden statt. Insgesamt über 30 Kinder und ihre Begleiter und Mitarbeiter machten sich gemeinsam mit Martin auf Entdeckertour. Das Leben von Martin Luther und vor allem seine Entdeckungen standen dabei im Mittelpunkt.
In farbenreichen, detailverliebten Theaterszenen erweckten jugendliche Mitarbeiter die bewegendsten Szenen aus Luthers Wirken zu neuem Leben und brachten sie den Kindern nahe. Diese ließen sich gerne davon in den Bann schlagen, um anschließend in frei wählbaren Workshops zum Beispiel ein Hörspiel aufzunehmen, oder wie im Mittelalter einen eigenen Löffel zu schnitzen, Papier zu schöpfen, zu beschreiben oder zu bedrucken oder auch ein kleines Körbchen zu flechten.
Wie immer sorgte Frau Jancevskis – in diesem Jahr von Frau Kretschmer unterstützt – für das leibliche Wohl.

Eine gemeinsame Lutherrätseljagd am Wangener Berg rundete am Samstag die abwechslungsreichen und viel zu kurzen Tage ab.

Vielen Dank an alle Mitwirkenden sagen

Jugendreferentin Heike Ulrich und Pfarrer Joachim Wolfer.

"Ester - Mut tut gut." Kinderbibeltage 2016

„Mir hat eigentlich nichts nicht gefallen!“ so die Aussage aus einem begeisterten Kindermund im Anschluss an die Kinderbibeltage in den Herbstferien 2016. Diese standen dieses Jahr unter dem Motto „Ester – Mut tut gut!“. Wenn das kein echtes schwäbisches Lob war!
Insgesamt haben 42 Kinder zwischen 5 und 12 Jahren gemeinsam gespielt, gebastelt und gebetet. Es entstanden fantasievolle und ausgetüftelte Labyrinthe, bunte Gipsmasken und mutige Fallschirmspringer. Mit zunehmend sicherer Stimme und zur musikalischen Begleitung von Gitarre und Cajon sangen die Kinder fetzige und zum Thema „Mut“ und „Ester“ passende Lieder.
Zwölf motivierte Schauspieler/innen zwischen 9 und 13 Jahren führten das Theaterstück fortlaufend an den vier Tagen auf. Die jüdische Königin Ester setzte sich mutig am persischen Königshof gegen den intriganten Haman durch, den ersten Staatsdiener und absoluten Widerling. Durch Esters gezeigten Mut konnten Mordechai, ihr Cousin, sowie ihr ganzes Volk gerettet werden – ein schönes weibliches Vorbild.
Die KiBiTage endeten mit einem gut besuchten Familiengottesdienst am Sonntag und mit leckerer, von unseren Sternchenköchen zubereiteter Lasagne.
Die Interviews von Willi Wichtig, dem „königlichen Hofberichterstatter“ und seinem Assistententeam, ergaben eine durchweg positive Beurteilung der Kinder-bibeltage – einziger Negativpunkt: Zu kurz!

"Freunde fürs Leben" Kinderbibeltage 2015

Freunde fürs Leben

34 Kinder und 10 Mitarbeiter/innen haben das Gemeindehaus in den Herbstferien 2015 mit Leben gefüllt. Es drehte sich alles um das Thema Freundschaft. Bei den Theaterstücken der Mitarbeiter, die vom Königssohn Jonathan und dem Hirtenjungen David erzählt haben, konnten die Kinder erleben, wie wahre Freundschaft aussehen kann. Freundschaft, die in allen Höhen und Tiefen des Lebens bestehen bleibt.       

Danach haben die Kinder selbst überlegt, was für sie Freundschaft bedeutet, was sie von guten Freunden erwarten und was sie für ihre Freunde tun würden. Es war wichtig für sie, dass man sich auf seine Freunde verlassen kann, dass man über alles reden kann, ohne dass der andere etwas verrät – und dass man einander hilft, wenn es Schwierigkeiten und Probleme gibt. Gute Freunde versöhnen sich nach einem Streit auch wieder.

Dann wurden die Kinder aktiv und es wurde gesägt, geschliffen, gebohrt,
gewebt, gewickelt, geknotet, geknüpft, geflochten, gemalt, geklebt und lackiert. Dabei entstanden unzählige Sesam-öffne-dich Boxen, Lovebirds, Freundschaftsbänder, Freundschaftsketten, Freundschaftsschachteln und Freundschaftssteine.

Wir haben Spiele gespielt, wo es darauf ankam, sich gegenseitig zu helfen und man nur als Team gewinnen konnte.
Wir haben viele alte und neue Lieder gesungen und uns zwischendurch mit leckerem Essen verwöhnen lassen. Es waren rundum gelungene Tage.


Ursula Maier

"Servus Paulus" Kinderbibeltage 2014

Kinderbibeltage 2013 "Mönsch Martin"

„Sei mutig und stark und fürchte dich nicht!“.

So klang es aus 30 Kinderkehlen beim Singkreis zu Beginn der Kinderbibeltage. Eine Ermutigung nicht nur für Martin Luther, sondern auch für jedes einzelne Kind.
Wir begleiteten Martin und erlebten, wie und warum er Mönch wurde, wie er mit den Geboten und Machenschaften der Kirche haderte, wie er in der Bibel seine Antworten fand und was seine Thesen bewirkten. Mutig war das kleine „Mönchlein“!

Beim Reichstag zu Worms stand er vor Kaiser Karl V. und stellt sich ihm entgegen. Er konnte seine Erkenntnis nicht widerrufen.

Heute können wir in seiner Bibelübersetzung von den wunderbaren Schatzgeschichten lesen und darin unsere Hoffnung und Zuversicht finden.
Wir werkelten, bastelten, druckten, spielten, erzählten und saßen zu Tisch.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer auf „Bühne“, in der Küche, hinter den Kulissen. Es hat allen Kindern großen Spaß gemacht!
Miriam Günderoth und Joachim Wolfer

Kinderbibeltage 2012 „Abenteuer am Nil“

„Der Josef hat viel mitgemacht, der Josef hat es weit gebracht. Ja, Gott schützt ihn wunderbar, jetzt wisst ihr, wie‘s mit Josef war...“
Die Aspekte der Josefsgeschichte, die bei den Kinderbibeltagen zum Leuchten kamen, fasst der Refrain des Josefliedes (von Peter Janssens) wunderbar zusammen. Geleuchtet haben auch die Kinderaugen bei Theater, Spiel, Bastelaktionen und gutem Essen.

Jetzt wissen wir, wie es mit dem Josef war. Er wurde verkauft, verschleppt und unschuldig eingesperrt. Doch letztendlich hat Gott alles zum Guten gewendet und Josef und seine Familie gut behütet und versorgt.
Auch wenn die Geschichte von Josef zeitweise in der Wüste spielen mag, so ist sie dennoch nicht verstaubt. An vielen Punkten greift die Josefsgeschichte in die Lebenswelt der Kinder.
Wie gehe ich damit um, wenn mir jemand etwas Böses getan hat? Vergebung ist keine einfache Sache, ganz nach dem Motto „Schwamm drüber“. Josef fällt seinen Brüdern nicht gleich in die Arme. Er zweifelt an ihnen, zögert und prüft sie, bevor er ihnen vergeben kann.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer auf „Bühne“, in der Küche, hinter den Kulissen.
Es hat allen Kindern großen Spaß gemacht!

Impressionen von den Kinderbibeltagen 2011

Impressionen von den Kinderbibeltagen 2010