innehalten – auswerten – weitergeben. Eine Bilanz der Arbeit im Kirchengemeinderat im Blick auf die Kirchenwahl 2019.

Unter diesem Dreiklang und in dieser großen Dimension tauschte sich der Kirchengemeinderat in seiner Klausur am 16. März gemeinsam aus. Um das Wichtigste gleich vorweg zu nehmen: Wir waren alle überrascht und überwältigt, wie viele Schritte wir in der vergangenen Legislaturperiode gemeinsam gegangen sind und wir mussten Acht darauf geben, dass wir in der Vielfalt unseres Gemeindelebens nicht den Überblick verloren. Deshalb kann ich hier auch nur einen kleinen Ausschnitt unseres Auswertens wiedergeben.
Im Mittelpunkt unserer KGR-Arbeit, unter dem Vorsitz von Michael Mischke, stehen immer wieder die Menschen selbst. Wir haben wichtige und glückliche Personalentscheidungen getroffen: Im Jahr 2016 wählten wir Heike Ulrich als Jugendreferentin und Uwe Thiemann als Hausmeister. 2017 konnten wir Anke Leistert als Leitung des Kinderhauses wählen und im vergangenen Jahr, nach einem bewegenden Ausscheiden von Regine Mischke als Leiterin der Begegnungsstätte, gewannen wir Sarah Dalferth.
Die Personalverantwortung teilt sich der KGR mit Pfarrer Joachim Wolfer. Die junge Pfarrerin Angelika Gern unterstützte zeitweilig die Arbeit von Pfarrer Joachim Wolfer. Große Feste und schöne Gottesdienste prägten auch die letzten Jahre. Der KGR war stolz, 2015 beim Kirchentag in Stuttgart Gastgeber für das Zentrum Regenbogen gewesen zu sein und auch das gemeinsam vorbereitete Feierabendmahl war damals ein Höhepunkt. In dasselbe Jahr fiel auch das 25-jährige Jubiläum der Begegnungsstätte, das so vielfältig gefeiert werden konnte, weil uns eine breit aufgestellte Vorbereitung gelang, die viele Ideen aufgreifen konnte und reifen ließ. Kinder, Wangener Vereine, Pfarrerin Luzie Panzer und Franz Müntefering bereicherten die Festlichkeiten. Das Reformationsjubiläum 2017 gestalteten wir gemeinsam im Distrikt mit Podiumsdiskussion, Konzert, Festgottesdienst und einer Fotoausstellung.
Es wurde auch weitergebaut. In Gesprächen mit der Stadt hat der KGR noch im ersten Jahr für Trauerfeiern den Weg freigemacht für eine Aufbahrung des Sarges in der Michaelskirche. Die Sanierung des Kinderhauses wurde abgeschlossen, die Erweiterung des Kindergartens geplant und in Angriff genommen, der Innenhof unseres Gemeindezentrums verschönert, Akustik und Licht in der Michaelskirche und im Gemeindehaus verbessert. Der Gemeindegarten – darüber ließe sich nochmals eine Seite schreiben – wurde gerettet. Und 2017 wurde uns in einer gemeinsamen Aktion von insbesondere Martin Dolde und der Firma Huthmann, der Pfarrbrunnen geschenkt.
Unser Kirchengemeinderat arbeitet gabenorientiert und ist so vielfältig wie unsere Kirchengemeinde selbst. Jung und alt ergänzen sich kongenial. Vertrauensvoll, respektvoll, verantwortungsvoll und immer wieder mit Humor haben wir in den letzten sechs Jahren miteinander beraten und gearbeitet.
Es hat sich gelohnt!

Pfarrer Joachim Wolfer