Sauberes Wasser und Schulen für Flüchtlingskinder. Unser Missionsprojekt 2019 im Sudan und Südsudan vom ejw-weltdienst

Valerian Grupp vom ejw-weltdienst berichtete im Gottesdienst am 5. Mai über das Missionsprojekt unserer Kirchengemeinde. Die politische Situation im Sudan als auch im Südsudan, machte es Valerian Grupp vom etw-weltdienst unmöglich, aktuell selbst in die beiden Länder zu reisen und die Projekte zu besuchen. Der Kontakt erfolgt aber durch den ortsansässigen YMCA und die schwedische Partnerorganisation IAS, die jeweils die Projekte vor Ort begleiten. Valerian Grupp berichtete im Gottesdienst vor allem über das Brunnenprojekt. Dafür wollen wir dieses Jahr rund 1500 Euro sammeln. Die Brunnen werden unter anderem im trockenen Nordosten des Sudans gebohrt und kosten jeweils rund 9000 Euro. Die Menschen, die dort leben, so Valerian Grupp, mussten früher über 12 Stunden bis zu einer Wasserstelle gehen und trugen deshalb stets eine ganze Wochenration Wasser mit sich. Durch den Brunnenneubau verkürzt sich der Weg auf eine Stunde und sie können täglich frisches Wasser für sich und ihre Tiere aus 40 Meter Tiefe pumpen. Sowohl die Menschen, die in der Nähe wohnen, als auch umherziehende Nomaden profitieren von diesen Brunnen. Die Gaborana Schule und die Enges Schule für Flüchtlingskinder befinden sich einmal außerhalb der sudanesischen Hauptstadt Khartoum und in Port Sudan am Roten Meer. Hier wie dort werden jeweils etwa 400 Flüchtlingskiinder vom ortsansässigen YMCA beschult und betreut. Wir bitten weiterhin um Ihre Unterstützung für diese Hilfe, die ankommt. JW